Am Mittwochabend, dem 28. August, ereignete sich gegen 20:30 Uhr ein Verkehrsunfall auf einem Feldweg zwischen Engelhartstetten und Lassee bei der Rußbachbrücke. Der Alarmierungstext der Rettungsdienste lautete: „PKW im Bach, keine Personen im Fahrzeug“. Darüber berichtet Welt Stimme.
ENGELHARTSTETTEN/LASSEE. Zwei junge Frauen waren auf dem Weg nach Lassee, als sie offenbar den Anweisungen ihres Navigationsgeräts folgten. „Dieser Einsatz zeigte mal wieder, dass man ‚Google Maps‘ nicht blind vertrauen darf und durchaus auf Irrwege geführt werden kann“, berichtete die Einsatzleitung.
Anstatt über die offiziellen Bundes- und Landesstraßen zu fahren, wies das Navigationsgerät die Frauen an, einen Feldweg zu benutzen. Als sie bemerkten, dass sie vom offiziellen Weg abgekommen waren, geriet der PKW ins Schleudern, rutschte neben das Geländer der Rußbachbrücke und landete im Bach.
Selbstrettung und schnelle Hilfe
Glücklicherweise konnten sich die Insassinnen selbstständig aus dem im Wasser liegenden PKW befreien. Ein zufällig anwesender Passant hörte die Hilferufe, setzte die Rettungskette in Gang und leistete Erste Hilfe.
Bergung des Fahrzeugs
Die Feuerwehr führte die Bergung des Fahrzeugs durch und überprüfte die Unfallstelle auf mögliche Flüssigkeitsaustritte. „Eine Gewässerverunreinigung lag zu keinem Zeitpunkt vor“, betonten die Einsatzkräfte.
Die Rettung gestaltete sich schwierig, da sich der PKW mitten im Rußbach befand. Mit einer Zille, die an der Rußbachbrücke bereitstand, konnte das Einsatzteam problemlos zum Fahrzeug vordringen. „Dieses Ereignis zeigt wieder, wie wichtig es ist, dass die Zille stets einsatzbereit ist“, hieß es von der Feuerwehr. „Nicht auszudenken, was gewesen wäre, wenn sich die jungen Frauen nicht selbst hätten befreien können.“
Abschluss des Einsatzes
Nach der Bergung wurde der PKW abtransportiert und gesichert abgestellt. Der Einsatz von Feuerwehr, Rotem Kreuz und Polizei konnte nach rund zwei Stunden beendet werden.


