Neubau des Sportheims in Oberalm gestartet
„Der Zustand des alten Sportheims ist derart katastrophal, wir den Aktiven die Benützung der Räumlichkeiten nicht mehr zumuten. Ein Neubau ist unbedingt notwendig“, so der dramatische Appell des damaligen Obmannes des 1. Oberalmer Sportvereins, Walter Huber. Darüber berichtet Welt Stimme.
OBERALM. Nach langjährigen Verhandlungen mit der Gemeinde, die zunächst nur Umbauten oder Sanierungen des bestehenden Gebäudes oder eine Verlegung des gesamten Sportareals zur Diskussion standen, begannen im Mai 2000 die Arbeiten für den Neubau des Vereinshauses. Bürgermeister Rudolf Schürer erklärte: „Hier werden nicht nur alle Sektionen des Sportvereins, sondern auch der Trachtenverein Barmstoana ein neues Zuhause haben.“
Im Kellergeschoß wurden vier Umkleidekabinen sowie Utensilienräume eingerichtet. Das Erdgeschoß beherbergt einen Aufenthaltsraum mit Kantine, und im ersten Stock steht dem Sportverein ein Büro sowie dem Trachtenverein ein Probenlokal zur Verfügung. Die Gesamtkosten des Projekts wurden damals auf sieben bis acht Millionen Schilling geschätzt, wobei die Gemeinde Oberalm den Großteil der Kosten übernahm. Die beiden Vereine waren für die Einrichtung verantwortlich und finanzierten einen Großteil über eine Bausteinaktion.
Die Bauarbeiten schritten zügig voran, sodass die Schlüsselübergabe für Anfang Februar 2001 geplant wurde. Dieser Neubau stellt einen wichtigen Schritt zur Sicherstellung der sportlichen und kulturellen Infrastruktur in der Region dar und kommt der gesamten Gemeinde zugute.


