Nach einem schweren Einzelunfall bei Gloggnitz ist ein 29-jähriger Lenker aus dem Bezirk Neunkirchen nach einer großangelegten Suche im Wald gefunden worden. Ein Atemalkoholtest fiel positiv aus.
Der Unfall ereignete sich am Dienstagabend, 27. Oktober, in der Gemeinde Gloggnitz. Der Mann war gegen 19.30 Uhr mit seinem Klein-Lkw auf der LH 134 in Richtung Raach am Hochgebirge unterwegs, als er bei Kilometer 18,6 aus zunächst unbekannter Ursache von der Fahrbahn abkam.
Das Fahrzeug kippte auf die rechte Seite und prallte mit dem Dach gegen zwei Bäume. Eine andere Verkehrsteilnehmerin sah daraufhin, wie sich die Tür öffnete und der Lenker in den Wald lief. Sie alarmierte die Einsatzkräfte.
An der Suche beteiligten sich Feuerwehr, Rettung, Bergrettung, Polizei, ein Notarzthubschrauber, ein Polizeihubschrauber, die Alpinpolizei sowie Suchhunde. Nach Angaben der Einsatzkräfte ortete eine Drohne der Feuerwehr gegen 23.00 Uhr eine Wärmequelle.
Zwei Feuerwehrleute fanden den 29-Jährigen daraufhin bei einem landwirtschaftlichen Anwesen entlang der LH 134. Die Polizei nahm ihm den Führerschein vorläufig ab; außerdem wird er der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde angezeigt.
Die Ursache dafür, warum der Lenker von der Fahrbahn abkam, blieb vorerst ungeklärt.


