Beim vierten Zukunftsgespräch der Initiative „Mein Land denkt an morgen“ in Groß-Siegharts stand die Zukunft des Ehrenamts in Niederösterreich im Mittelpunkt. Fachleute und Bürger diskutierten darüber, wie die Bereitschaft zum freiwilligen Engagement erhalten und an jüngere Generationen weitergegeben werden kann.
Nach Angaben aus dem Beitrag waren in Niederösterreich in den vergangenen zwölf Monaten über 30 Prozent der Befragten ehrenamtlich aktiv. Österreichweit lag dieser Wert bei 28 Prozent.
Der Politikwissenschafter Peter Filzmaier verwies auf diese Zahl als Zeichen einer starken Verankerung des Ehrenamts im Alltag. Zugleich betonte er, dass auch künftig junge Generationen für diese Verantwortung gewonnen werden müssten.
Friedrich Faulhammer sagte, Zusammenhalt entstehe durch Menschen, die Verantwortung übernehmen. Die Rahmenbedingungen müssten so gestaltet werden, dass diese Bereitschaft erhalten bleibe.
Im Artikel ist außerdem von mehr als 25.000 Vereinen in Niederösterreich die Rede, in denen rund 800.000 Menschen wertvolle Fähigkeiten erwerben. Das Treffen in Groß-Siegharts war das vierte von fünf regionalen Zukunftsgesprächen der Initiative.
Elisabeth Engstler, Schirmherrin von MOKI Niederösterreich, sprach über persönliche Motive für ehrenamtliches Engagement und sagte: „Es müssen nicht immer die großen Dinge sein. Oft machen Zeit und Verlässlichkeit den Unterschied“.
Martin Lammerhuber verwies darauf, dass das Land diese Arbeit seit 25 Jahren unter anderem über das Freiwilligencenter Niederösterreich unterstütze. Dietmar Fahrafellner hob die Nachwuchsarbeit in den Gemeinden und die Rolle der Feuerwehrjugend hervor.


