Die Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft an der Universität für Weiterbildung Krems (ÖH-UWK) kritisiert die geplante Universitätsfinanzierung für die Jahre 2028 bis 2030 und kündigt für Donnerstag, 22. Oktober, eine Demonstration an.
Die ÖH-UWK warnt vor Folgen für Lehre, Forschung und Studienbedingungen. Vorsitzender Maximilian Veichtlbauer wirft Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner vor, einen Sparkurs mitzutragen.
Nach der aktuellen Einigung sollen die Universitäten 16 Milliarden Euro erhalten. Die Universitätenkonferenz hält laut der ÖH-UWK 18 Milliarden Euro für nötig, um die erwarteten Kostensteigerungen abzudecken.
Die studentische Vertretung befürchtet Einschränkungen beim Lehrangebot, eine schlechtere Betreuung und längere Wartezeiten auf Lehrveranstaltungen. Zusätzliche Gebühren als Ausgleich für fehlende Mittel lehnt sie ab.
Veichtlbauer rief Studierende, Lehrende und Beschäftigte dazu auf, sich an der Kundgebung zu beteiligen. In seiner Stellungnahme sagte er unter anderem: „Wir lassen uns diesen Sparkurs nicht als Erfolg verkaufen. Holzleitner muss für eine ausreichende Finanzierung kämpfen, statt Kürzungen mitzuverantworten. Wir verlangen gute Studienbedingungen, eine verlässliche Finanzierung von Lehre und Forschung und keine zusätzlichen Belastungen für Studierende. Dafür gehen wir am Donnerstag gemeinsam auf die Straße. Frau Ministerin, nehmen Sie Ihren Auftrag ernst und setzen Sie sich für die Universitäten ein“.


