Ebensee: EU-Projekt Fair Mobility endet nach drei Jahren

Oktober 12, 2026 19:07
Group of participants posing in front of a projection screen at a Fair Mobility closing event.

Mit einer Abschlussveranstaltung am 8. Oktober 2026 ist das EU-Projekt Fair Mobility in Ebensee zu Ende gegangen. Im Mittelpunkt standen drei Jahre Arbeit an einem faireren Zugang zu Mobilität und öffentlichem Raum.

Nach Angaben des Artikels beschäftigte sich das von der Frauen*forum Salzkammergut seit 2024 getragene Projekt mit der Frage, wie Wege, Plätze und Verkehrsflächen für unterschiedliche Nutzergruppen besser zugänglich werden können. Im Fokus standen vor allem Kinder, ältere Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität.

Diskutiert wurden unter anderem der Abbau von Kanten und Stufen, Maßnahmen zur Verringerung der Geschwindigkeit im Verkehr sowie die Gestaltung einladender und besser nutzbarer öffentlicher Räume. Der Artikel hält fest, dass davon nicht nur die ausdrücklich genannten Schutzgruppen profitieren würden, sondern auch andere Menschen im Ort.

Bei der Veranstaltung wurde zudem ein Video gezeigt, das gemeinsam mit jungen Menschen der Kath. Pfarre Ebensee entstanden war und ihre Perspektive einbrachte. Christa Tatár, Mitarbeiterin des Projekts, gab einen Überblick über die Arbeit.

Franziska Hetzlinger und Manuel Zisser von der Modeschule Ebensee präsentierten Ergebnisse aus dem Projekt „Sicherheit auf Schulwegen und im öffentlichen Verkehr“. Die daraus abgeleiteten Forderungen und Vorschläge seien bereits mit Ansprechpersonen im Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur sowie mit dem ÖBB Diversity Management besprochen worden, heißt es.

Rainer Schrögenauer vom Verkehrsplanungsbüro komobile stellte außerdem das Forschungsprojekt „Emoji“ vor, das sich mit der selbstständigen Mobilität junger Menschen in ländlichen Regionen befasst.

Tatár sprach von einem gelungenen Abend, kritisierte aber, dass nur wenige politische Entscheidungsträger der Einladung gefolgt seien. Zugleich äußerte sie die Hoffnung, dass die im Rahmen von Fair Mobility gesammelten Erfahrungen künftig genutzt werden, um Straßen und öffentlichen Raum fairer zu teilen.

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