Im Altenwohnheim Altmünster hat die Feuerwehr am Freitag eine Rettungsübung für ältere, gehbehinderte und bettlägerige Menschen abgehalten. Im Mittelpunkt stand eine simulierte Evakuierung aus einem Gebäude mit Brandannahme.
29 Einsatzkräfte waren an der Übung beteiligt. Elf Mitglieder der Jugendgruppe übernahmen dabei die Rolle von Betroffenen und warteten in verschiedenen Zimmern des Hauses auf ihre Rettung.
Anders als bei einem klassischen Brandeinsatz ging es nicht um das Löschen, sondern um die sichere Evakuierung. Unter der Leitung von Einsatzleiter Florian Gruber arbeiteten die Kräfte mehrere Rettungswege ab.
Auch die Feuerwehr Gmunden war eingebunden: Neun Kameraden unterstützten mit Drehleiter und Tankwagen einen weiteren Teil des Gebäudekomplexes und retteten Personen über Balkone. Andere wurden über das Stiegenhaus ins Freie gebracht.
An der Vorderseite des Altenwohnheims kam eine Teleskopmastbühne zum Einsatz. Im Südteil wurde eine Steckleiter verwendet, weil laut Übungsannahme vorerst kein Einsatz von „schwerem Gerät“ möglich war.
Das Personal des Altenwohnheims half bei der Übung als Tragehilfe und beim Umgang mit Fluchtwegmasken. Ein Rettungswagen des Roten Kreuzes stand zur Versorgung der Geretteten bereit.
Die Übung endete nach Angaben der Feuerwehr erfolgreich, nachdem alle elf dargestellten Personen in Sicherheit gebracht worden waren. Bei der anschließenden Nachbesprechung im Sicherheitszentrum wurden zudem Verbesserungsmöglichkeiten erörtert.
Die Feuerwehr dankte der Heimleitung und dem Personal unter der Leitung von Stefan Benda sowie der FF Gmunden und dem Roten Kreuz für die Zusammenarbeit.


