Der Technische Zug der Freiwilligen Feuerwehr Steyr hat am Freitagnachmittag, 9. Oktober 2026, in Gaflenz eine schwierige Lkw-Bergung bewältigt. Aus einem zunächst einzelnen Einsatz wurden zwei gefährliche Situationen, die die Kräfte insgesamt mehr als acht Stunden lang banden.
Alarmiert worden war der Technische Zug der Freiwilligen Feuerwehr Steyr zu einer LKW-Bergung nach Gaflenz. Nach rund 80 Minuten Anfahrt trafen ein schweres Kranfahrzeug, ein Kranbegleitfahrzeug und ein schweres Rüstfahrzeug mit insgesamt neun Einsatzkräften am vereinbarten Treffpunkt ein.
Am ersten Einsatzort befand sich ein Sattelkraftfahrzeug auf sehr schmalem, steilem und abschüssigem Untergrund in gefährlicher Schräglage. Das schwere Rüstfahrzeug wurde über eine Forststraße umgeleitet und sicherte das Gespann von vorne mit seiner eingebauten Seilwinde.
Der Kran konnte den gekippten Auflieger trotz beengter Verhältnisse und begrenzter Absicherungsmöglichkeiten wieder auf die Straße heben. Der Lenker blieb unverletzt und setzte die Fahrt anschließend mit einer Begleitung fort.
Noch während die Arbeiten am ersten Ort liefen, meldete ein Grundeigentümer einen zweiten Vorfall rund 500 Meter weiter oben in einer Kurve. Dort war derselbe Lkw erneut in Schräglage geraten und hing im Straßengraben; ein massiver Baum verhinderte nach Angaben der Feuerwehr, dass das Gespann weiter abrutschte und abstürzte.
Nach einem weiteren Einsatz von Einsatzleiter und Kranbesatzung gelang auch diese Bergung. Danach kehrte der Technische Zug nach Steyr zurück und stellte die Einsatzbereitschaft wieder her.
Die Freiwillige Feuerwehr Gaflenz unterstützte den Einsatz vor Ort; in den Dankesworten wurden auch Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Martin Scharrer und Bezirksfeuerwehrkommandant Wolfgang Mayr genannt.


