Polizei klärt Juweliereinbrüche in Steiermark und Niederösterreich – Festnahme des flüchtigen Verdächtigen

September 3, 2025 12:32
Polizei klärt Juweliereinbrüche in Steiermark und Niederösterreich - Festnahme des flüchtigen Verdächtigen

Ein Jahr nach den ersten Festnahmen in Friedberg hat die Polizei eine Serie von Juweliereinbrüchen in der Steiermark und in Niederösterreich aufgeklärt. Mit der Festnahme eines zuletzt flüchtigen Verdächtigen sind die Ermittlungen nun abgeschlossen. Darüber berichtet Welt Stimme.

STEIERMARK/NIEDERÖSTERREICH. Ein Jahr nach einer Serie von Festnahmen in Friedberg haben die Ermittler des Landeskriminalamts (LKA) Steiermark ihre Untersuchungen zu mehreren Einbrüchen in Juweliergeschäfte abgeschlossen. Mit der Festnahme eines 49-jährigen Mannes, der bis vor kurzem auf der Flucht war, gilt die Tätergruppe nun als vollständig ausgeforscht.

Das LKA Steiermark hatte gegen insgesamt fünf Personen ermittelt. Ihnen wird vorgeworfen, gewerbsmäßig in Juweliergeschäfte in der Steiermark und in Niederösterreich eingebrochen zu sein. Dabei sollen die Täter Alarmanlagen mit Montageschaum außer Betrieb gesetzt und Schmuck im Wert von rund 179.000 Euro entwendet haben. Laut den Ermittlungen dürfte die Beute anschließend über Messenger-Dienste an verschiedene Abnehmer weiterverkauft worden sein.

Vier Komplizen bereits verurteilt

Den entscheidenden Ausgangspunkt für die Ermittlungen bildeten mehrere Festnahmen am 4. September 2024 in Friedberg. Dort nahm die örtliche Polizei in der Nacht drei Verdächtige bei einem versuchten Einbruch in ein Geschäft in der Wiener Straße fest. Wenige Stunden später erfolgte eine weitere Festnahme in Niederösterreich mit Unterstützung der EGS (Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität).

Im Zuge der Ermittlungen der Kriminalisten des Ermittlungsbereichs Diebstahl im LKA konnten der Gruppe auch zwei Einbrüche in Neunkirchen (NÖ) zugeschrieben werden. Drei Männer und eine Frau im Alter zwischen 34 und 55 Jahren wurden inzwischen bereits am Landesgericht Wiener Neustadt zu teilweise mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.

Fünfter Tatverdächtiger in Spanien auf der Flucht

Der fünfte Verdächtige, ein 49-jähriger Mann, hatte sich zunächst ins Ausland abgesetzt, er war in Spanien auf der Flucht. Gegen ihn wurde ein Europäischer Haftbefehl erlassen. Mitte August stellte er sich schließlich freiwillig bei einer Polizeiinspektion in Niederösterreich und wurde in die Justizanstalt Wiener Neustadt eingeliefert. Mit dieser Festnahme sind die Ermittlungen abgeschlossen.

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