Die Stadt Zell am See investiert derzeit in mehrere Zukunftsprojekte, im Zentrum steht dabei die umfassende Sanierung des Schulzentrums. Nach Angaben von Bürgermeister Andreas Wimmreuter ist es das größte Bauvorhaben der Stadtgemeinde seit zwei Jahrzehnten.
Mit dem Beginn des aktuellen Schuljahres wurde die erste Bauphase des Schulzentrums abgeschlossen. Die Fertigstellung des Gesamtprojekts ist für September des kommenden Jahres geplant. Danach sollen dort mehr als 22 generalsanierte Klassenräume zur Verfügung stehen.
Geplant sind außerdem eine vollständige Barrierefreiheit, zwei Lifte, ein umfassender Wärmeschutz sowie die Erneuerung sämtlicher Fenster. Die Volksschule ist bis zur kompletten Fertigstellung in einer Containerschule untergebracht.
Wimmreuter verwies zudem auf weitere Investitionen im Ort. Das Dach des Kindergartens Bergstraße wurde vollständig erneuert, dafür wurden 160.000 Euro eingesetzt.
Zu den weiteren Vorhaben zählen laut Stadt auch die Dachsanierung der Turnhalle Thumersbach mit Kosten von rund 400.000 Euro, die Adaptierung des Lohninghofs für rund 900.000 Euro sowie Maßnahmen am Grundwasserwerk Prielau, das für die Wasserversorgung der Stadt von Bedeutung ist. Das Grundwasserwerk wurde dabei auch blackoutsicher gemacht, wie es im Artikel heißt.
Beim Lohninghof erhielten die Bürgermusik Zell am See neue Proberäumlichkeiten, für die Kulturinitiative sollen neue Technik und verbesserte Akustik bessere Bedingungen für Veranstaltungen schaffen. Der Bürgermeister sagte dazu: „Aufgrund der hohen Investitionssumme kann man sagen, dass es das größte Bauprojekt in Zell am See seit zwei Jahrzehnten ist“.


