Slow Food etabliert sich in Sirnitz als Lebensphilosophie für alle Generationen

Juni 13, 2026 06:59
Slow Food etabliert sich in Sirnitz als Lebensphilosophie für alle Generationen

Sirnitz erlangt den Status eines „Slow Food Village“

SIRNITZ. Albeck wurde am 9. Oktober 2021 im Rahmen eines Festaktes als 10. Kärntner „Slow Food-Village“ aufgenommen. Die Initiative, Sirnitz zu einem „Slow Food Village“ zu machen, entstand aus der Überzeugung vieler Bürgerinnen und Bürger, dass die intakte Natur und das saubere Wasser das wichtigste Kapital der Region darstellen.

Die ehemalige Bürgermeisterin Annegret Zarre betont, dass Innovation, Tradition und Offenheit seit jeher prägend für die Region sind. In Zeiten zunehmenden Interesses an natürlichen und ursprünglichen Werten erläutert sie, dass der Slow Food-Gedanke in Sirnitz lebendig ist. Zarre verweist auf die Verantwortung, die die Region für zukünftige Generationen trägt, und erhebt den Anspruch, möglichst kleine Spuren zu hinterlassen.

Die Idee fand bei zahlreichen Produzenten in der Region Anklang, die hochwertige Lebensmittel herstellen. Zarre hebt hervor, dass es innovative Landwirte, einen Fischzuchtbetrieb sowie Direktvermarkter gibt. Die regionale Infrastruktur umfasst einen Schlachthof und eine alte Mühle, die den örtlichen Landwirten kurze Wege und lokale Verarbeitung ermöglichen. Slow Food wird hier als Lebensphilosophie verstanden, die nachhaltige Ernährung, Esskultur und gegenseitigen Respekt umfasst. Zarre beschreibt, wie jahrhundertealte Werte revitalisiert werden und betont die Bedeutung der Wertschätzung und Pflege dieses Erbes.

Einordnung

Die Ernennung Albecks zum „Slow Food Village“ markiert einen bedeutenden Schritt in Richtung nachhaltiger und bewusster Ernährung in der Region. Dies fördert das Bewusstsein für lokale Produzenten und umweltfreundliche Praktiken, was langfristig zur Stärkung der regionalen Identität und Wirtschaft beiträgt.

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