Der Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen hat in Sankt Gallen sein siebtes Naturparkforum abgehalten. Im Gasthof Hensle stand dabei unter dem Titel „Was ist los mit dem Naturtourismus?“ die Zukunft eines nachhaltigen Tourismusangebots in der Region im Mittelpunkt.
Der Verband lud damit bereits zum siebten Mal zu dem Format ein. Nach der Begrüßung durch Geschäftsführer Oliver Gulas-Wöhri diskutierten unter der Moderation von Richard Bauer mehrere Fachleute über aktuelle Herausforderungen und Chancen für den Naturtourismus.
Mit dabei waren Jaqueline Egger vom Tourismusverband Gesäuse, die Gastgeberin Simone Graf, Ursula Kopp von der Wirtschaftsuniversität Wien und Katharina Pfligl vom Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal. Mehr als 40 Besucherinnen und Besucher nahmen an der Veranstaltung teil.
Der Gesäuse-Raum und der Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen verstehen sich als Gebiet, in dem Tourismus gemeinsam mit der Region und im Einklang mit der Natur entwickelt werden soll. Die Schutzgebiete gelten dabei als zentrale Grundlage für Angebote vom Wildwassersport auf der weitgehend unverbauten Salza bis zu Naturerlebnissen unter einem der dunkelsten Sternenhimmel Österreichs im Naturnachtgebiet.
Für das Zusammenspiel von Naturerlebnis und Naturschutz gelten Besucherlenkung und Bewusstseinsbildung als wesentliche Voraussetzungen. Laut dem Bericht arbeiteten regionale Akteure weiter an tragfähigen Lösungen für die Zukunft der Schutzgebiete und des Naturtourismus.
„Besonders erfreulich war die rege Beteiligung des Publikums, das sich aktiv mit Fragen und Beiträgen einbrachte“, heißt es im Bericht.


