Der Tag der offenen Tür beim Jägerbataillon 18 in Sankt Michael bleibt ein beliebter Fixpunkt im Veranstaltungskalender. Darüber berichtet Welt Stimme.
SANKT MICHAEL. Trotz der schlechten Wetterprognosen hatten die Organisatoren Glück. „Wir haben heute wirklich Glück gehabt“, sagte Presseoffizier Major Wolfgang Schweiger, der nach monatelanger Vorbereitungszeit erleichtert war, dass das Event nicht ins Wasser gefallen ist. Acht Monate hat Schweiger an dem Konzept gearbeitet, wobei das gesamte Jägerbataillon 18 in den letzten vier Monaten in die Planung eingebunden war.
Erfolgreiche Präsentation
Oberst Markus Schwaiger, Kommandant des Jägerbataillons, betonte die Bedeutung des Tages: „Wir nutzen diesen Tag liebend gerne, um uns entsprechend präsentieren zu können.“ Über 2.000 Besucherinnen und Besucher nahmen die Gelegenheit wahr, den Soldatinnen und Soldaten über die Schulter zu schauen. Die Truppe um Bataillonskommandant Schwaiger hat sich auch dieses Jahr wieder etwas Besonderes einfallen lassen, um den Soldatenalltag erlebbar zu machen. Neben Waffen und Kriegsmaterial gab es auch vielfältige Mutproben für die ganze Familie, darunter eine Seilrutsche und ein Sprung auf ein aufblasbares Luftkissen, die zu den Höhepunkten des Festes zählten.
Im Rahmen einer Gefechtsvorführung konnten die Anwesenden einen realistischen Einblick in die Aufgaben des Bundesheeres gewinnen. In einem nur übungsmäßigen Einsatz demonstrierten die Soldaten ihre Schlagkraft. Nach dem Ausschalten „feindlicher Soldaten“ wurde ein Munitionslager erfolgreich gesprengt, gefolgt von einem geordneten Rückzug, der anschließend mit einem Pandur-Radpanzer vorgeführt wurde.
Kleiner Festakt
Abgerundet wurde der Tag mit einem kleinen Festakt auf dem Exerzierplatz der Landwehrkaserne, unterstützt von der Militärmusik Steiermark. In Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste und vor imposanter Kulisse hielten Oberst Markus Schwaiger und Landtagsabgeordneter Marco Triller, der den Landeshauptmann Mario Kunasek vertrat, kurze Ansprachen. Beide betonten die Bedeutung einer effektiven Landesverteidigung. Kurz darauf fand der offizielle Teil sein Ende und das Event klang mit einem „Kasernenfest“ aus.


