Im Tiergarten Schönbrunn gibt es neuen Nachwuchs: Vier Südliche Zwergmangusten kamen im Sommer zur Welt und erkunden nun ihre Umgebung. Darüber berichtet Welt Stimme.
WIEN/HIETZING. Mitte Juli wurden vier junge Südliche Zwergmangusten im Tiergarten Schönbrunn geboren. Jetzt entdecken die Tiere ihre Umgebung. Ihr Sicherheitsort ist der künstliche Termitenhügel, aber ihre Neugier wächst täglich, wie der Tiergarten mitteilte. Die aufmerksamen erwachsenen Tiere sind stets an ihrer Seite.
Falls ein Jungtier bei vermeintlicher Gefahr nicht schnell genug ins sichere Versteck zurückkehrt, reagieren die Elterntiere sowie die älteren Geschwister sofort und tragen den kleinen Abenteurer vorsichtig im Maul zurück. „Zwergmangusten haben ein spannendes Sozialsystem. Sie leben gesellig in kleinen Gruppen. Nachwuchs bekommt in der Regel nur das ranghöchste Weibchen. Bei der Aufzucht helfen jedoch alle mit“, erläutert Kuratorin Eveline Dungl.
Zwergmangusten zählen zu den kleinsten Mangusten-Arten und wiegen selbst als ausgewachsene Tiere nur etwa 300 Gramm. Das Säugen der vier Jungtiere ist fast abgeschlossen: „Die Kleinen probieren bereits alles, was auf dem Futterplan steht: faschiertes Rindfleisch, Eier, Gemüse, Obst und vor allem Insekten“, berichtet Tierpflegerin Anja Kienast-Doppler.
Beschäftigung für die Zwergmangusten
Um die Zwergmangusten artgerecht zu beschäftigen, entwickelt das Team der Tierpfleger regelmäßig neue Beschäftigungsmöglichkeiten. Das Futter wird beispielsweise in Bambusrohren oder Schachteln versteckt, um die natürlichen Suchverhalten zu fördern.
In ihrer Heimat, den Savannen im östlichen und südlichen Afrika, teilen sich Zwergmangusten ihren Lebensraum mit Decken-Tokos. Wie im Ostafrikahaus im Tiergarten, wo ebenfalls neuer Nachwuchs bei den gefiederten Mitbewohnern mit dem markanten großen Schnabel zu verzeichnen ist.


