Reaktionen zum Fußball-Bundesligaspiel Austria Wien – SV Ried (3:2)
WIEN. Das Bundesligaspiel zwischen Austria Wien und SV Ried endete am 20. September 2025 mit einem 3:2-Sieg für die Gastgeber nach einem spannenden Spielverlauf. Ried startete stark, führte zwischenzeitlich 2:0, konnte den Vorsprung jedoch nicht halten. Die Austria zeigte in der zweiten Halbzeit eine starke Leistung. Darüber berichtet Welt Stimme.
Maximilian Senft (Ried-Trainer): „Es war ein Spiel, in dem wir als Aufsteiger sicher Lehrgeld bezahlt haben gegen eine in der 2. Hälfte sehr gut aufspielende Austria-Mannschaft. Wir müssen selbstkritisch sein, weil wir in der 2. Hälfte definitiv besser spielen können. Wir haben uns zur Pause vorgenommen, das Momentum auf unserer Seite zu halten und stark zu bleiben, wenn etwas passiert. Mit dem 1:2 haben wir die Austria wieder zum Leben erweckt. Mutandwa hatte danach die Chance auf das 3:1, danach kriegen wir einen Elfmeter, wo man sagen kann, laut Regelwerk kann man ihn wegen der Vergrößerung des Körpers geben. Das 2:3 war dann sinnbildlich für unser Spiel in der 2. Hälfte. Am Ende sind wir bitter enttäuscht, können aber auch das Positive aus der ersten Hälfte mitnehmen.“
Stephan Helm (Austria-Trainer): „Es war natürlich ein Stück weit ein verrücktes, mitreißendes Spiel. In der ersten Hälfte hätte einiges besser sein können, danach mussten wir einiges ausmerzen, was wir an Hypothek gezogen haben. Nach der Pause ist die Mannschaft auf den Platz gekommen und hat wie aus einem Guss gespielt. Sie hat mit unglaublicher Leidenschaft das Spiel an sich gerissen, ihren Charakter brutal unter Beweis gestellt. Am Ende hat sie sich den Sieg hart erarbeitet und verdient geholt.“
Die Partie ebnete den Weg für die kommenden Spiele, in denen beide Teams versuchen werden, ihre Stärken auszubauen. Die Austria konnte auf der eigenen Spielfläche wichtige Punkte sammeln, während Ried die weitere Saison mit einer soliden ersten Halbzeit im Hinterkopf angehen wird.


