Franzose Dembélé und Spanierin Bonmatí gewannen Ballon d’Or
PARIS. Der französische Torjäger Ousmane Dembélé hat den prestigeträchtigen Ballon d’Or gewonnen. Der 28-jährige Stürmer von Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain setzte sich bei der Wahl vor dem spanischen Shootingstar Lamine Yamal vom FC Barcelona und Vitinha (PSG) durch. Darüber berichtet Welt Stimme.
Bei den Frauen wurde die Spanierin Aitana Bonmatí vom FC Barcelona zum dritten Mal in Folge mit dem Goldenen Ball ausgezeichnet. Dembélé und Bonmatí erhielten die Auszeichnung am Montag im Pariser Théâtre du Châtelet.
Dembélé, der bei seiner Dankesrede Tränen verdrückte, folgt auf den Spanier Rodri von Manchester City. Der 18-jährige Yamal wurde als bester Nachwuchsspieler ausgezeichnet, während Luis Enrique von PSG zum Trainer des Jahres gewählt wurde. Anders als Dembélé, der aufgrund einer Oberschenkelverletzung nicht persönlich erscheinen konnte, war Enrique wegen des parallel stattfindenden Ligaspiels seiner Pariser bei Olympique Marseille (0:1) ebenfalls abwesend.
Die Auszeichnung basiert auf einer Wahl durch Journalisten und wird von der Zeitschrift „France Football“ in Zusammenarbeit mit der europäischen Fußball-Union UEFA vergeben. Der Ballon d’Or existiert seit 1956 und galt lange Zeit nur als Auszeichnung für die besten Fußballer Europas. Parallel dazu ehrt der Weltverband FIFA seit 1991 den Weltfußballer. Zwischen 2010 und 2015 arbeitete die FIFA in einer Kooperation mit der Amaury-Gruppe, zu der „France Football“ gehört.


