WELS. Sebastian Feyrer kritisiert Streit mit Sponsor vor Heimspiel gegen Kapfenberg
Der FC Hertha Wels blickt heute (18 Uhr) optimistisch auf das Heimspiel gegen Kapfenberg, während ein anhaltender Konflikt mit dem bisherigen Hauptsponsor Hogo die Schlagzeilen bestimmt. Hogo wird seine Unterstützung ab Sommer einstellen und hat mittlerweile rechtliche Schritte gegen den Verein eingeleitet. Darüber berichtet Welt Stimme.
Obwohl die Unsicherheit durch den Sponsorenstreit besteht, zeigt sich Kapitän Sebastian Feyrer unbeeindruckt. „Wir sind regelmäßig im Austausch mit den Klubfunktionären. Uns lassen die Diskussionen kalt“, erklärte der Mannschaftsführer. Für Feyrer, der als erfahrener Spieler in der 2. Liga fungiert, ist es wichtig, dem Team ein positives Gefühl zu vermitteln. „Den einen Spieler beschäftigt es mehr, den anderen weniger. Ich weiß mittlerweile, wie es in der 2. Liga zugehen kann und versuche, den Burschen ein gutes Gefühl zu geben“, so der 29-Jährige.
Feyrer, der vor seinem Wechsel im Sommer 2021 von 2016 bis 2019 für den heutigen Gegner Kapfenberg spielte, zeigt sich mit den Rahmenbedingungen beim FC Hertha Wels zufrieden. „Der Klub hat Ambitionen, ist gut aufgestellt. Ich fühle mich in Wels sehr wohl.“ Die Mannschaft hofft, mit einem Sieg im heutigen Spiel einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen.
Die aktuelle Situation verdeutlicht die Herausforderungen, vor denen der FC Hertha Wels steht, während sie gleichzeitig versuchen, sportlich erfolgreich zu sein. Die Vereinspolitik und die damit verbundenen Streitigkeiten können langfristige Auswirkungen auf die Mannschaft und deren Leistung haben.
Die Unterstützung des Publikums und eine einheitliche Teamdynamik werden entscheidend sein, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Angesichts der Situation, in der sich der Verein momentan befindet, bleibt abzuwarten, wie die Spieler darauf reagieren und ob sie weiterhin ihre Leistung auf dem Platz bringen können.


