Kühbauer kritisiert Rieder Spielstil nach LASK-Sieg im Cup-Halbfinale

März 18, 2026 22:28
Kühbauer kritisiert Rieder Spielstil nach LASK-Sieg im Cup-Halbfinale

LASK-Trainer Kühbauer äußert sich nach intensivem OÖ-Derby

RIED. Nach dem spannenden Cup-Halbfinale, in dem der LASK mit 2:1 nach Verlängerung gegen die SV Ried siegreich hervorging, äußerte sich LASK-Trainer Didi Kühbauer bei der Pressekonferenz kritisch zu den Spielmethoden der Rieder. Ein Handschlag mit Rieds Trainer Maximilian Senft sei für ihn „in diesem Leben“ nicht mehr denkbar. Darüber berichtet Welt Stimme.

Der LASK feierte nach einem umkämpften Spiel großen Jubel. Kühbauer, der nach dem Schlusspfiff vehement reagierte, weigerte sich zunächst, Senft die Hand zu geben, und zeigte seine Emotionen auch in Richtung des Publikums. Auf die Frage zum Spielstil der Rieder äußerte Kühbauer: „Das hat mit Fußball wenig zu tun, das schaut man sich einfach nicht gerne an.“ Er bemängelte, dass der Ball in 120 Minuten überwiegend in der Luft gewesen sei.

Über den Einzug ins Finale: „Ich bin wirklich super happy. Wenn man im Halbfinale ist, will man ins Endspiel. Das haben wir geschafft. Es war nicht die beste Partie von uns, wahrscheinlich weil wir keinen Rhythmus gefunden haben.“

Zur Spielweise der Rieder: „Ich kann null Positives zum Spielstil der Rieder sagen. Es dreht sich alles um lange Bälle und Einwürfe. Das ist nichts, was ich im Fußball sehen möchte.“ Er stellte fest, dass auch andere Trainer dieser Meinung seien und betonte, dass es umso schöner sei, dass der LASK gewonnen habe.

Angesprochen auf sein Verhalten nach dem Schlusspfiff: „Muss man als Gasttrainer angeschüttet werden?“ Kühbauer erklärte, dass der Handschlag mit Senft für ihn nicht mehr stattfinden werde, nachdem dieser die Anweisung zur Rudelbildung lautstark verkündet habe. „Ich wünsche ihm trotzdem das Allerbeste, aber wir sind im Finale,“ so Kühbauer weiter.

Zur Stimmung in Ried: „Man kommt hierher und hat das Gefühl, der Feind zu sein,“ fügte er hinzu. Er bedauerte die zunehmenden Beleidigungen im Fußball, die auch von Zuschauern in Ried gekommen seien. Kühbauer stellte klar, dass von seiner Seite keine provokanten Gesten ausgegangen seien.

Druck im Wettbewerb: „Der Druck für uns war weitaus höher, das hat man vielleicht auch gesehen. Dieser Sieg sollte uns nun positive Energie für die kommenden Runden geben,“ resümierte der Trainer.

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