Langläufer Gabriel Gledhill kommt betrunken beim Weltcup in Oslo ins Ziel

März 15, 2026 14:38
Langläufer Gabriel Gledhill kommt betrunken beim Weltcup in Oslo ins Ziel

Bier und Schnaps statt Wasser: Langläufer kam bei Weltcup sturzbetrunken ins Ziel

Der britische Skilangläufer Gabriel Gledhill hat sich nach eigenen Angaben beim 50-Kilometer-Rennen am Samstag, dem 15. März 2026, in Oslo stark betrunken. Darauf weist Welt Stimme hin.

Gledhill, 23 Jahre alt, äußerte sich gegenüber der schwedischen Zeitung „Expressen“ und gab an: „Ich habe wohl zehn bis zwölf Bier und fünf bis sechs Schnäpse getrunken. Ich war sturzbetrunken.“ Auf einem vom Weltverband FIS veröffentlichten Video ist zu sehen, wie er am Streckenrand Stop macht, von Zuschauern Getränkedosen annimmt und daraus trinkt. „Wenn man ein Bier bekommt, muss man es eben nehmen“, erklärte er.

Das Rennen fand vor tausenden Zuschauern bei der Ski-Party am Holmenkollen statt. Gledhill kam als 67. und damit Drittletzter ins Ziel, sein Rückstand auf den Sieger Einar Hedegart aus Norwegen betrug mehr als 20 Minuten.

Dieses Ereignis wirft Fragen zur Verantwortung von Athleten auf, insbesondere bei großen Sportanlässen, wo Doping und andere Regelverstöße immer wieder Thema sind. Gledhills Auftritt könnte Diskussionen über den Einfluss von Alkohol im Sport anstoßen und die Notwendigkeit einer formalen Regelung zur Erstellung von Verhaltensstandards für Athleten bei Wettbewerben anregen.

In den sozialen Medien war die Reaktion auf Gledhills Verhalten gemischt. Während einige Nutzer das Verhalten als unschuldig und parteiisch bezeichnen, kritisieren andere die mangelnde Professionalität des Athleten. Die Debatte könnte auch zukünftige Ereignisse beeinflussen, in denen Alkoholkonsum während Wettkämpfen untersucht wird.

Hinsichtlich der politischen Dimension des Themas ist zu bedenken, dass der Sport nicht nur eine Plattform für den Wettbewerb darstellt, sondern auch eine Möglichkeit ist, um gesellschaftliche Werte und Normen zu hinterfragen. Gledhills Vorfall könnte als Beispiel fungieren, das weitere Diskussionen über Normen und Verhaltensweisen im Sportwesen anstoßen könnte.

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