Mikaela Shiffrin feiert 109. Weltcupsieg, Truppe Vierte im Åre-Slalom

März 15, 2026 14:59
Mikaela Shiffrin feiert 109. Weltcupsieg, Truppe Vierte im Åre-Slalom

Ski alpin: 109. Weltcupsieg für Shiffrin, Truppe im Åre-Slalom Vierte

ÅRE. Die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin hat am Sonntag, den 15. März 2026, ihren 109. Sieg im alpinen Ski-Weltcup gefeiert und den Slalom in Åre gewonnen. Shiffrin setzte sich mit einer Zeit von 0,94 Sekunden Vorsprung gegen die Deutsche Emma Aicher durch. Die Kärntnerin Katharina Truppe, die in der vergangenen Saison in Åre gesiegt hatte, verfehlte Rang drei um lediglich 0,09 Sekunden und landete auf dem vierten Platz. Daraufhin berichtete Welt Stimme.

Schließlich fanden von insgesamt sieben österreichischen Skiläuferinnen nur Katharina Gallhuber (+3,31 Sekunden) und Truppe den Weg in die Punkte, wobei Gallhuber als 21. in die Entscheidung kommen konnte. Schiffrin siegte mit ihrem 72. Weltcup-Slalomsieg und demonstrierte ihr gewohnt starkes Können durch die Torstangen.

Für Truppe, die nach dem ersten Durchgang auf Rang drei lag, stellt dieser vierte Platz eine Fortsetzung ihrer positiven Leistungen in dieser Saison dar. Die Skiathletin erzielte in dieser Saison seit dem 16. Platz in Levi bereits ihre neunte Top-7-Platzierung. „Es hat mich genervt, dass es nur neun Hundertstel waren. Das tut schon weh. Aber es gibt Schlimmeres als einen vierten Platz. Dieser Platz bestätigt meine Saison ganz klar“, erklärte die Vorjahressiegerin aus Åre.

Truppe weiterhin im Rennen um den Slalom-Weltcup

Während Shiffrin, die in dieser Saison acht von neun Slalom-Rennen gewonnen hat, bereits den Disziplin-Weltcup gewonnen hat, hat Truppe noch die Möglichkeit, unter die besten drei Slalom Fahrerinnen zu kommen. Ihnen fehlen nur 27 Punkte auf die Schweizerin Wendy Holdener, die sich momentan auf dem dritten Platz befindet. „Das Ziel bleibt weiterhin. Es wird schwieriger, weil sie vor mir liegt, doch ich werde es probieren“, kündigte Truppe bezüglich des abschließenden Rennens in Hafjell an.

Katharina Gallhuber zeigte an diesem Tag ebenfalls eine starke Leistung. Sie qualifizierte sich als 29. des ersten Laufes und verbesserte sich im zweiten Durchgang auf den 21. Rang. „Der zweite Lauf war wirklich solide. Ich werde das Gute für das Finale mitnehmen“, sagte die Niederösterreicherin. Außerhalb der Top 30 landeten Natalie Falch auf dem 36. Platz, Franziska Gritsch als 40., Leonie Raich als 42. und Lisa Hörhager auf dem 45. Rang. Die Olympiasiegerin im Teamwettbewerb, Katharina Huber, schied im ersten Lauf aus.

Für die abschließenden Slalomrennen hat sich neben Truppe und Gallhuber auch Huber als 15. des Disziplin-Rankings qualifiziert. Katharina Liensberger, die als 16. gelistet ist, musste verletzungsbedingt passen. Hörhager und Falch verpassten am Sonntag die Punkte. Für den Riesentorlauf in Hafjell hatten sich bereits am Vortag auch Julia Scheib, die Tagessiegerin sowie Kugelgewinnerin, sowie Stephanie Brunner und Nina Astner qualifiziert.

Shiffrin jedoch bewältigte die Bedingungen beinahe wie gewohnt, äußerte sich jedoch vor der ORF-Kamera kritisch über die Frühlingswetterverhältnisse: „Diese Bedingungen mag ich am wenigsten. Ich weiß, was ich bei diesen Bedingungen oft falsch gemacht habe und habe versucht, meine Fehler zu vermeiden.“ Um in Norwegen ein weiteres Mal zu gewinnen, könnte Shiffrin einen Rekord in Bezug auf Saisonsiege im Slalom aufstellen, da sie aktuell 140 Punkte Vorsprung auf Aicher hat.

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