Formel-1-Weltmeister Max Verstappen hat einem Medienbericht zufolge entschieden, auch im kommenden Jahr beim österreichischen Rennstall Red Bull Racing zu bleiben. Laut der niederländischen Tageszeitung „De Telegraaf“ ist ein Abgang nach der aktuellen Saison für den 27-jährigen Niederländer kein Thema mehr, was einen Wechsel zu Mercedes, über den seit Monaten spekuliert wird, ausschließt. Eine offizielle Bestätigung für diese Entscheidung steht noch aus.
Verstappen hat jedoch in der Vergangenheit mehrfach betont, dass es sein Ziel sei, „bis zum Ende seiner Karriere hier zu fahren“. Bei seinem letzten Auftritt im Fahrerlager von Spa-Francorchamps äußerte er diese Absicht erst am vergangenen Donnerstag. Ob dies jedoch endgültig entschieden ist, blieb zu diesem Zeitpunkt unklar. Der viermalige Weltmeister hat zwar einen gültigen Vertrag mit Red Bull bis Ende 2028, äußerte jedoch Unzufriedenheit mit der aktuellen sportlichen Situation.
Ausstiegsklausel kann nicht mehr greifen
Der Fahrer hat den Anschluss an die Spitzenplätze in der Weltmeisterschaft verloren, insbesondere im Wettbewerb mit den McLaren-Piloten Oscar Piastri und Lando Norris. Zudem gab es wiederholt Berichte über mögliche Ausstiegsklauseln in seinem Vertrag. Laut „De Telegraaf“ habe es eine solche Klausel gegeben, die jedoch nicht mehr zur Anwendung kommen kann.
Wäre Verstappen zu Beginn der Sommerpause im August auf dem dritten Platz in der Gesamtwertung gewesen, hätte er möglicherweise vorzeitig aus seinem Vertrag aussteigen können. Da er jedoch auch nach dem nächsten Rennen in Budapest den dritten Platz behalten sollte, ist ein Abrutschen auf Rang vier ausgeschlossen.
Der Bericht besagt, dass Verstappen unabhängig von der angeblichen Klausel beschlossen hat, beim Team zu bleiben, für das er seit 2016 fährt. In seinem Red Bull-Rennwagen hat er bisher 65 Formel-1-Rennen gewonnen, was seine Position im Team weiter festigt und die Entscheidung, weiterhin zu bleiben, unterstützt.


