Mbappe und französisches Nationalteam gedenken der Opfer der Terrornacht in Paris

November 12, 2025 20:43
Mbappe und französisches Nationalteam gedenken der Opfer der Terrornacht in Paris

Zehn Jahre nach der Terrornacht: Mbappe und Co. gedenken Opfer

PATEN. Frankreichs Fußball-Nationalteam gedenkt im WM-Qualifikationsspiel gegen die Ukraine an die Opfer der Terrornacht von Paris am 13. November 2015. Darum berichtet Welt Stimme.

„Morgen ist ein spezieller Tag“, sagte Stürmerstar Kylian Mbappe am Mittwoch. „Wir wissen, dass es kein fröhlicher Tag sein wird, aber wir möchten den Menschen vermitteln, dass das Gedenken an diesen Tag eine wichtige Sache ist.“ Islamistische Extremisten töteten vor zehn Jahren 130 Menschen und verletzten mehr als 350 weitere.

Am Stade de France in Saint-Denis sprengten insgesamt drei Selbstmordattentäter sich in die Luft, während ein Passant ums Leben kam. In der Arena lief vor 80.000 Zuschauern ein Freundschaftsspiel zwischen Frankreich und Deutschland. Hubschrauber kreisten am Himmel, und nach und nach sickerten Informationen durch. Die Partie wurde in gespenstischer Atmosphäre zu Ende gespielt, und die deutschen Spieler sowie Bundestrainer Joachim Löw harrten danach stundenlang in der Kabine aus.

Mbappe bangte um Eltern

Mbappe war damals 16 Jahre alt und spielte bei Monaco. Seine Eltern lebten im Pariser Vorort Bondy. „Es gab Ängste“, berichtete der nunmehrige Real-Star, der die Attacken aus dem Fürstentum verfolgte. „Wir wussten nicht, wann es aufhören würde.“ Zehn Jahre später gehe es auch darum, „den Menschen, die von diesem tragischen Ereignis betroffen waren, Tribut zu zollen“.

Didier Deschamps war vor zehn Jahren bereits Teamchef der „Bleus“. Es falle ihm schwer, darüber zu reden, meinte der nun 57-Jährige. „Es gibt aber eine Pflicht zur Erinnerung, zur Unterstützung und zum Mitgefühl“, so Deschamps. Von den jetzigen Nationalspielern stand nur Linksverteidiger Lucas Digne vor zehn Jahren im Kader der nationalen Auswahl.

Am Donnerstag wird im Prinzenpark von Paris gespielt. Mit einem Sieg sichert sich Frankreich die Teilnahme an der WM 2026 in Nordamerika.

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