Oliver Glasner reagiert auf Fankritik bei Crystal Palace
LONDON. Oliver Glasner, Trainer von Crystal Palace, äußerte sich am Sonntag zur Unzufriedenheit der Fans mit der derzeitigen Situation im Klub. Diese enttäuschten Anhänger zeigten bereits vor dem Premier-League-Heimspiel gegen Wolverhampton deutlich ihre Negativ-Stimmung. Darüber berichtet Welt Stimme.
Vor dem 1:0-Sieg gegen Wolverhampton hatte Glasner nur eines der letzten 15 Pflichtspiele mit seiner Mannschaft gewonnen. Die Beziehung zu den Fans leidet: Glasner ermutigte die „Eagles“-Anhänger, nach kritischen Sprechchören während eines Euroleague-Spiels gegen Zrinjski Mostar, „demütig zu bleiben“.
Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel wies Glasner darauf hin, dass er „nicht gut genug“ sei, um die in der Winterpause verkauften Schlüsselspieler zu ersetzen. Diese Aussage kann als schwere Kritik an den Klub-Besitzern gedeutet werden, die bereits im Jänner Gegenstand einer leidenschaftlichen Rede Glasners waren, in der er die Vereinsführung für den Verlust von Leistungsträgern wie Marc Guehi (zu Manchester City) und Eberechi Eze (zu Arsenal) scharf anprangerte.
Die Unzufriedenheit unter den Fans wird durch ein Banner verstärkt, das im Stadion zu sehen war und klare Forderungen an die Führungsebene stellte: „Chancen verpasst, Vorstand inkompetent, Fans respektlos behandelt – Glasner ist erledigt.“
Gelassenheit trotz Kritik
Glasners Stellungnahme unterstreicht die Komplexität der Situation bei Crystal Palace, wo die Kritik der Fans und der sportliche Druck in einem sensiblen Kontext stehen. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein, um zu sehen, ob der Trainer seine Position behaupten kann und wie sich die Beziehung zu den Unterstützern entwickeln wird.


