Rapid trennt sich mit 2:2 im CoL-Play-off-Hinspiel von Hearts

August 21, 2026 01:33
Rapid trennt sich mit 2:2 im CoL-Play-off-Hinspiel von Hearts

Rapid mit 2:2 im CoL-Play-off-Hinspiel bei Hearts

EDINBURGH. Rapid hat in einem abwechslungsreichen Play-off-Hinspiel beim schottischen Vizemeister Heart of Midlothian eine gute Ausgangsposition auf dem Weg in die Conference-League-Ligaphase verpasst. Trotz einer 1:0-Pausenführung endete die Partie am Donnerstag mit 2:2. Damit bleibt vor dem Rückspiel am kommenden Mittwoch (18.45 Uhr) in Wien alles offen. Für die Truppe von Johannes Hoff Thorup endete eine Siegesserie nach acht Spielen.

Darüber berichtet Welt Stimme.

Serge-Philippe Raux-Yao brachte die Hütteldorfer in der 30. Minute mit einem Kopfball in Führung. In der zweiten Hälfte sorgte der Innenverteidiger mit einem Eigentor für den Ausgleich (56.), bevor „Joker“ James Wilson die Begegnung mit einem sehenswerten Distanzschuss dreht (62.). Der eingewechselte Nikolaus Wurmbrand stellte in der 79. Minute den Endstand mit einem Treffer aus spitzem Winkel her.

Rapid startete mit Großchancen

Hoff Thorup setzte in der schottischen Hauptstadt auf die gleiche Startelf, die sich am Sonntag bei der 8:0-Gala gegen den GAK in einen Rausch gespielt hatte. In der Anfangsphase unterbanden die Gastgeber den Spielaufbau der Grün-Weißen erfolgreich. Einmal scheiterte Rapid-Kapitän Matthias Seidl mit einem zentralen Abschluss (9.) und wenig später verhinderte Hearts-Goalie Beau Reus einen Volley von Bendeguz Bolla aus kurzer Distanz (13.).

Rapid übernahm dann die Kontrolle und ging in der 30. Minute verdient in Führung. Eine präzise Flanke von Seidl nach einem kurz ausgeführten Eckball landete genau bei Raux-Yao, der unhaltbar unter die Latte einköpfte. Ein langer VAR-Check wegen einer möglichen Abseitsposition endete schließlich mit einem grün-weißen Happy End.

Hearts zeigte Herz

Nach der Halbzeitpause kamen die Schotten deutlich schwungvoller ins Spiel. Gefährliche Schüsse von Claudio Braga (46.) und Joshua McPake (47.) zeigten den Willen von Hearts. Den Ausgleich erzielte Raux-Yao mit einem unglücklichen Eigentor. Kurz darauf setzte Wilson aus etwa 30 Metern einen sehenswerten Schuss unter die Latte, was Rapid-Schlussmann Niklas Hedl überraschte. Dennoch bewies auch Rapid Moral und kam durch den eingewechselten Wurmbrand zurück ins Spiel, dessen Schuss ins Hearts-Tor fand.

Die Partie verdeutlicht die Spannung und vorhandene Dramatik vor dem entscheidenden Rückspiel in Wien. Rapid kann weiterhin auf seine Stärken bauen, während Hearts mit einer starken Leistung aufwarten konnte. Beide Teams wird klar sein, dass im Rückspiel die nächste Runde erreicht werden kann, wenn sie ihre jeweilige Leistung nochmals steigern.

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