Rapid Wien besucht formschwaches Blau-Weiß Linz zum Jahresabschluss
LINZ. Der FC Blau-Weiß Linz trifft am Sonntag, dem 17. Dezember 2025, im Hofmann-Personal-Stadion auf Rapid Wien. Beide Teams stehen in der Fußball-Bundesliga unter Druck, da sie in den letzten Spielen schwache Leistungen gezeigt haben. Während Blau-Weiß sieben Niederlagen in Serie hinnehmen musste, ist auch Rapid, aktuell Rekordmeister, nicht in Bestform und sieht sich mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert. Darüber berichtet Welt Stimme.
Blau-Weiß Linz sucht nach einem versöhnlichen Abschluss einer bescheidenen Herbstsaison. Trotz der jüngsten Negativserie hofft das Team, den Abwärtstrend gegen die Wiener zu stoppen. „Rapid ist in einer ähnlichen Situation wie wir. Wie schon gegen Salzburg habe ich auch jetzt ein gutes Gefühl, dass wir punkten können“, äußerte sich BW-Interimstrainer Andreas Gahleitner. Er beobachtete den Gegner bei deren jüngster 0:1-Niederlage in der Conference League gegen Omnia Nikosia live im Stadion.
Manuel Maranda, der Abwehrchef von Blau-Weiß, will sich allerdings nicht auf die momentane Unform des Gegners verlassen: „Es ist völlig egal, gegen wen wir spielen: Wir müssen akzeptieren, dass wir voll im Abstiegskampf stecken und da unsere ganze Energie hineinstecken.“ Die Worte der Spieler reflektieren den klaren Fokus auf die wichtige Partie.
Trainerfrage bleibt im Raum
Sportchef Christoph Schösswendter betont, dass es keinen Alleinschuldigen für die aktuelle sportliche Misere gibt. „Kein Trainer ist der alleinige Schuldige. Ich nehme auch mich mit ins Boot“, so Schösswendter. Vor Weihnachten soll der Nachfolger des entlassenen Trainers Mitja Mörec feststehen. „Wir sind uns bewusst, dass es eine extrem wichtige Entscheidung ist, die auch sitzen muss“, ergänzt der Sportchef.
Während die Trainerfrage noch offen ist, erwartet die Mannschaft nach dem Spiel gegen Rapid ein intensives Heimprogramm. „Es war ersichtlich, dass wir an Intensität verloren haben. Diese hat uns speziell in den vergangenen Jahren immer ausgezeichnet. Wir müssen dahin zurückkommen“, äußerte sich Schösswendter zu den notwendigen Veränderungen.
Darüber hinaus wird der Neuzugang Isak Dahlqvist vor dem Trainingsstart am 5. Jänner zurückerwartet. Ansonsten wird Elias Bakatukanda aufgrund eines Muskelfaserrisses fehlen, wobei es zuletzt Gerüchte über eine mögliche Rückkehr von Köln gab, die sich jedoch nicht bewahrheiteten.
In einem entscheidenden Moment der Saison müssen sich sowohl Blau-Weiß Linz als auch Rapid Wien beweisen und hoffen, mit einem positiven Resultat in die Winterpause zu gehen. Die Begegnung verspricht nicht nur sportliche Spannung, sondern auch emotionale Momente, da beide Teams auf der Suche nach Stabilität sind.


