Real Madrid trennt sich von Xabi Alonso – Arbeloa übernimmt
MADRID. Real Madrid hat am Montag die Auflösung des Vertrages mit Trainer Xabi Alonso bekannt gegeben, der erst seit etwas mehr als einem halben Jahr im Amt war. Die Entscheidung erfolgte in gegenseitigem Einvernehmen. Alonso, der im Sommer 2025 von Bayer Leverkusen zu Real wechselte, ersetzt den bisherigen Coach Carlo Ancelotti. Sein Nachfolger wird Álvaro Arbeloa, ebenfalls ein ehemaliger Spieler des Vereins. Darüber berichtet Welt Stimme.
Alonso konnte den Erfolg, den er zuvor in der Bundesliga mit Bayer Leverkusen hatte, nicht nach Madrid übertragen. Nach einer starken ersten Phase, in der Real in den ersten 14 Pflichtspielen 13 Siege verbuchte, fällt die Mannschaft nun hinter Barcelona auf den zweiten Platz der Liga zurück und hat sich in der Champions League mit Platz sieben in eine gefährliche Position manövriert, die ein Play-off gegen sich ziehen könnte.
Trotz eines fulminanten Starts in die Saison, in dem Real Madrid im Halbfinale der Club-Weltmeisterschaft stand, begann der Abwärtstrend nach einer Niederlage gegen Liverpool in der Champions League im November 2025. Der jüngste Rückschlag war die 2:3-Niederlage im spanischen Supercup-Finale gegen Barcelona, was zudem Spannungen innerhalb des Teams offenbart. Alonsos Vertrag wäre bis 2028 gültig gewesen.
Rascher Wechsel auf der Trainerbank
Sein Nachfolger, Álvaro Arbeloa, wird am Mittwoch beim Copa del Rey-Spiel gegen Albacete auf der Bank sitzen. Arbeloa, der 42 Jahre alt ist und 2010 mit Spanien Weltmeister wurde sowie zweimal Europameister (2008 und 2012), war seit dem letzten Sommer als Trainer der zweiten Mannschaft von Real tätig. Bei seiner bisherigen Amtszeit hatte Alonso das Double mit Leverkusen im Jahr 2024 gewonnen, was nun den hohen Erwartungen an ihn in Madrid entgegenstand.
Die Herausforderung für Arbeloa wird es sein, die Mannschaft schnellstmöglich wieder auf Kurs zu bringen, um sowohl in der Liga als auch in der Champions League konkurrenzfähig zu bleiben. Madrid steht vor der Notwendigkeit, die Kräfte zu bündeln, um einer weiteren Abwärtsspirale in dieser Saison entgegenzuwirken. In den kommenden Wochen wird sich zeigen, ob der Wechsel auf der Trainerbank die notwendige Wende bringen kann.


