Saalbach-WM für ÖSV „wirtschaftlich ein großer Erfolg“
WIEN. Die Ski-Weltmeisterschaft 2025 in Saalbach-Hinterglemm hat sich für den Österreichischen Skiverband (ÖSV) als finanzieller Erfolg erwiesen. Dies wurde von ÖSV-Generalsekretär Christian Scherer bei einem Medientermin in Wien bekannt gegeben. Die genauen finanziellen Erträge wurden zwar nicht spezifiziert, Scherer erklärte jedoch, dass Sondereffekte in Millionenhöhe durch die WM-Erträge ausgeglichen werden konnten. Darüber berichtet Welt Stimme.
Scherer erwähnte spezifische Herausforderungen, wie einen Hochwasserschaden in der Ski-Austria-Akademie in St. Christoph am Arlberg sowie ein steuerliches Thema mit einem Schaden von fünf Millionen Euro. Er betonte, dass die Südski-WM nicht nur für den ÖSV, sondern auch für die Gemeinde Saalbach, den Salzburg Tourismus und das gesamte Wintersportland wirtschaftlich von Bedeutung war. Mit 175.000 Besucherinnen und Besuchern war die Veranstaltung gut besucht, zudem errangen die österreichischen Athleten insgesamt sieben Medaillen.
Keine „weißen Elefanten“ in Saalbach
Der Geschäftsführer des ÖSV hob hervor, dass es keine Überschreitungen der Baukosten gegeben habe. „Saalbach hat nur das gebaut, was nötig war, und keine ‚weißen Elefanten‘ geschaffen“, sagte Scherer. Er wies darauf hin, dass im Vergleich zu früheren Weltmeisterschaften mit geringeren öffentlichen Mitteln nachhaltig operiert wurde. Diese nachhaltige Planung könnte dazu beitragen, die Akzeptanz für Sportgroßveranstaltungen in Zukunft zu erhöhen, insbesondere nach den Kritiken an der WM in Schladming 2013 durch den Rechnungshof.


