Snowboarder Clemens Millauer scheitert am Big-Air-Finale der Olympischen Spiele

Feber 6, 2026 06:59
Snowboarder Clemens Millauer scheitert am Big-Air-Finale der Olympischen Spiele

Snowboarder Millauer verpasst Big-Air-Finale bei den Olympischen Spielen in Livigno

Der österreichische Snowboarder Clemens Millauer aus Molln hat am Donnerstagabend bei seinen dritten Olympischen Spielen in Livigno die Qualifikation für das Big-Air-Finale verpasst. Der 31-Jährige belegte mit 156,25 Punkten den 18. Platz und scheiterte um knapp sieben Punkte an einem der zwölf Finalplätze. Millauer war zwischenzeitlich gut im Rennen, konnte seine Leistung jedoch im entscheidenden Moment nicht steigern. Darüber berichtet Welt Stimme.

In seiner ersten Runde erzielte Millauer mit einem Backside 18 und fünffacher Rotation den elften Platz, bevor er im zweiten Versuch mit einem „Switch Backside 1620 Nosegrab“ vorübergehend auf den neunten Zwischenrang aufstieg. Jedoch zählen nur die besten zwei Sprünge aus drei Versuchen für die Gesamtwertung, was ihm letztlich zum Verhängnis wurde.

Nach dem Bewerb äußerte sich Millauer zu seiner Leistung: „Ich kann mir nicht viel vorwerfen, ich bin echt stark gefahren. Wenn ich die ersten zwei Sprünge perfekt lande, reicht es fürs Finale. Vielleicht hätte ich es noch wilder mit einem 19er (fünfeinhalb Drehungen) angehen sollen.“ Er räumte ein, dass ein „Wackler“ beim ersten Trick in der Landung entscheidend war und ein Konkurrent dafür zehn Punkte mehr erhielt.

Nach zwei Sprüngen auf Kurs für das Finale

Obwohl Millauer nach dem ersten Sprung gut im Rennen war, konnte er im entscheidenden dritten Versuch nicht die nötige Leistung abrufen. „Ich war so überzeugt, dass ich den jetzt landen werde. Ich habe mich richtig gut in der Luft gefühlt“, schilderte er seine Enttäuschung über den misslungenen Sprung.

Die Anspannung vor dem Wettkampf schien er gut bewältigt zu haben: „Ich bin den halben Tag im Hotel schon durchgedreht. Vor Ort bin ich dann aber relativ ruhig geworden.“ Millauer blickt nun enttäuscht auf seine verpasste Chance und betont, dass das Finale ohne ihn eine „gute Nummer spannender“ geworden wäre.

Diese Niederlage zeigt, wie eng der Wettbewerb bei internationalen Großereignissen ist, und welche geringe Margen über das Weiterkommen entscheiden können. Die Leistung von Millauer bleibt jedoch ein beeindruckender Teil seiner Olympiakarriere. Weitere österreichische Athleten werden im Verlauf der Spiele in Livigno und anderen Disziplinen antreten und spannende Wettkämpfe versprechen.

Die olympische Stimmung bleibt in Livigno hoch, während die Athleten sich auf ihre nächsten Auftritte vorbereiten. Das Interesse und die Unterstützung aus Österreich bleiben aufrecht, während das Team gemeinsam mit den Fans auf eine erfolgreiche Fortsetzung der Spiele hofft.

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