Valentina Höll sichert sich vierten WM-Titel im Downhill-Mountainbiken
CHAMPERY. Die Salzburgerin Valentina Höll hat am Sonntag, den 7. September 2025, im schweizerischen Champery ihren vierten Weltmeistertitel im Downhill-Mountainbiken in Folge gewonnen. Die 23-Jährige setzte sich mit einer Zeit von 3:13,953 Minuten 0,667 Sekunden vor der zweimaligen Weltmeisterin Myriam Nicole durch und darf das Regenbogentrikot ein weiteres Jahr tragen. Bronze ging an die Französin Marine Cabirou mit einem Rückstand von 1,091 Sekunden. Darüber berichtet Welt Stimme.
Höll, die in der aktuellen Weltcup-Saison bislang keinen Sieg erringen konnte, zeigte sich überrascht über ihren Erfolg: „Ehrlich gesagt hätte ich das nicht erwartet. Diese Saison war definitiv nicht leicht. Ich konnte mein Feuer noch nicht finden, aber heute hat es funktioniert.“ Trotz schwieriger Bedingungen auf der anspruchsvollen WM-Strecke bewahrte sie einen fehlerfreien Lauf.
In der Geschichte der Weltmeisterschaften seit 1990 haben nur zwei Fahrerinnen mehr Goldmedaillen gewonnen als Höll: Anne-Caroline Chausson mit neun Titeln und Rachel Atherton mit fünf. Die erfolgreiche Tirolerin strebt zudem an, ihren Weltcup-Titel zu verteidigen. Nach sieben Saisonrennen führt sie in der Gesamtwertung mit sechs Podestplätzen.
Zusätzlich gelang es der Österreicherin Rosa Zierl, den Juniorinnenbewerb am Samstag zu gewinnen, was zeigt, dass die Nachwuchsleistung im österreichischen Mountainbikesport weiterhin vielversprechend ist. Höll selbst fasste ihre Einstellung zur WM zusammen: „Das ist ziemlich verrückt, eine WM bringt immer das Beste aus mir heraus.“
Mit ihrem vierten Titel hat Höll eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie eine der besten Athletinnen in der Geschichte des Downhill-Mountainbikens ist und bleibt ein Schlüsselspieler im internationalen Radsport. Ihr nächstes Ziel ist die Fortführung ihrer Erfolge im bevorstehenden Weltcup.


