Alpla reduziert Stellen am Standort Hard
Der Vorarlberger Verpackungsspezialist Alpla plant bis zum Jahresende am Unternehmenssitz in Hard am Bodensee den Abbau von bis zu 155 Stellen. Dies geschieht angesichts herausfordernder Marktbedingungen und gestiegener Kosten.
Die Neuausrichtung soll die Verantwortlichkeiten in den Regionen erhöhen und den Stammsitz langfristig als leistungsfähiges Headquarter absichern. Die Mitarbeitenden wurden am Donnerstag über die geplanten Maßnahmen informiert.
Die Umstrukturierung ist das Ergebnis einer im April begonnenen Evaluierung der Arbeits- und Organisationsstrukturen. In dessen Verlauf wurden bereits Homeoffice und flexible Arbeitszeitmodelle eingeschränkt. Zukünftig sollen operative und administrative Aufgaben stärker in den regionalen Einheiten gebündelt werden, während sich die zentrale Stelle in Hard auf strategische Steuerung und Koordination konzentrieren will.
Die Stellenstreichungen umfassen Nicht-Nachbesetzungen, Pensionierungen, Rollenverschiebungen sowie Vertragsauflösungen. Alpla wird die Umstrukturierung verantwortungsvoll und sozialverträglich umsetzen und befindet sich bereits im Austausch mit dem Betriebsrat.
Einordnung
Die Maßnahme zielt darauf ab, die Effizienz und Kundennähe zu verbessern sowie die Kosten am Standort Hard zu senken. Die Auswirkungen dieser Entscheidung werden sich auf die Belegschaft und die örtliche Wirtschaft auswirken.


