Umstellung der Telefonanschlüsse in Österreich
Die Deutsche Telekom plant bis Ende 2028 die Umstellung von etwa 1,3 Millionen reinen Telefonanschlüssen ohne Internet in Deutschland auf moderne Technologie. MeinBezirk hat die großen Anbieter A1, Magenta und Drei nach der Situation in Österreich befragt.
In Österreich nutzen einige Haushalte weiterhin klassische Festnetzanschlüsse, auch als POTS/ISDN bekannt. Diese Technologie wird schrittweise durch IP-basierte Lösungen ersetzt. A1 hat bereits seit 2018 keine rein analogen Festnetzprodukte mehr im Angebot. Nutzer dieser alten Anschlüsse werden persönlich über die Umstellung informiert, während die Umstellung für sie kostenlos ist. A1 verspricht, dass die Rufnummer erhalten bleibt und telefonieren wie gewohnt möglich ist.
Magenta setzt ebenfalls seit Jahren auf IP-basierte Telefonie und benötigt keine Änderungen bei bestehenden Kunden. Zudem müssen keine speziellen Geräte installiert werden, solange ein Internetanschluss vorhanden ist. Kunden zahlen entsprechend für digitale oder analoge Anschlussoptionen.
Drei bietet ausschließlich IP-basierte Telefonielösungen an. Obwohl reine POTS/ISDN-Anschlüsse seit etwa drei Jahren nicht mehr verfügbar sind, gibt es für Geschäftskunden noch die Möglichkeit, solche Anschlüsse zu bestellen. Auf genaue Zahlen zur Kundenzahl gibt es keine Auskunft, lediglich eine „fünfstellige Kund:innenzahl“ wird genannt.
Einordnung
Die Umstellung klassischer Telefonanschlüsse auf moderne IP-Technologie in Österreich ist Teil eines umfassenden Wandels in der Telekommunikationsbranche. Die Veränderungen ermöglichen eine leistungsfähigere Kommunikation und stellen sicher, dass die Nutzer zukünftig auf aktuelle Technologien zugreifen können. Insgesamt wird so die Servicequalität für alle Kunden verbessert.

