Die BEST Gemeinnützige BeschäftigungsgesmbH hat eine neue Leitung: Verena Spari aus Bärnbach übernimmt das Ruder und setzt auf Digitalisierung und Prozessoptimierung als zentrale Schwerpunkte für die kommenden Monate. Die Organisation beschäftigt über das Jahr hinweg rund 100 Mitarbeitende.
VOITSBERG. Seit kurzem wird die BEST Gemeinnützige BeschäftigungsgesmbH von der erfahrenen Projektmanagerin Verena Spari geleitet, die einen wirtschaftlichen Hintergrund aufweist. Mit dem Wechsel in der Geschäftsführung haben sich auch die Eigentumsverhältnisse verändert. Diese Veränderung bringt eine schrittweise inhaltliche Weiterentwicklung mit sich, die sich stärker auf Wirkung, Effizienz, Dienstleistungsqualität und ein positives Mitarbeitererlebnis konzentriert.
„Ich habe ein sehr erfahrenes Team übernommen, das mit viel Herz und Know-how arbeitet. Das ist eine große Stärke“, sagt Spari. Jährlich werden rund 100 Personen vom AMS Voitsberg zugewiesen und bei BEST befristet beschäftigt. Zudem steht ein festes Team von 19 Mitarbeitenden zur Verfügung. Ziel ist es, Menschen, die längere Zeit arbeitslos waren, aufgrund von Krankheit oder anderen Belastungen, beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu unterstützen.
Wirkung zählt – Effizienz voranbringen
„Im Sozialbereich reicht es nicht mehr, Maßnahmen einfach umzusetzen. Wir müssen nachweisen, welche Veränderungen im Leben der Menschen tatsächlich erreicht werden“, so Spari weiter. Aus diesem Grund plant sie in den kommenden Monaten gezielte Effizienzmaßnahmen und eine stärkere Fokussierung auf bestehende Möglichkeiten zur Wirkungsmessung.
Gleichzeitig wird die Dienstleistungsqualität – insbesondere im Bereich Kommunalservice und Aktionen für Gemeinden – weiterentwickelt. BEST bietet unter anderem Leistungen in der Grünraumpflege und der Reinigung an, die sowohl für Gemeinden als auch für Unternehmen und Privatpersonen nützlich sind, während den Teilnehmenden wertvolle Arbeitserfahrung und Struktur des Tages vermittelt wird.
Mitarbeitererlebnis im Mittelpunkt
Ein besonderer Fokus liegt auch auf der Frage, wie Mitarbeitende ihre Erfahrungen bei BEST empfinden. „Es ist uns wichtig, dass sich die Menschen, die bei uns arbeiten – ob fix angestellt oder befristet – ernst genommen und gut begleitet fühlen“, betont Spari. Zufriedenheit und Unterstützung sind entscheidend für die Bewältigung der Aufgaben der Mitarbeitenden. Geplante Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Teams und zur Begleitung sollen in den kommenden Monaten verstärkt in die Tat umgesetzt werden.
Anteilübernahme stärkt regionale Ausrichtung
Strukturell gab es ebenfalls wesentliche Veränderungen: Seit dem 1. Juli hat das bfi Steiermark seine bisherigen Mehrheitsanteile abgegeben. Diese Anteile wurden von den bestehenden Eigentümern, den Städten Voitsberg, Bärnbach und Köflach sowie der Wirtschaftsoffensive WOF, übernommen. Auch die Gemeinden Ligist, Rosental und Maria Lankowitz bleiben aktiv beteiligt. Damit hat die Gesellschaft eine vollständige regionale Verankerung erreicht. „Diese regionale Grundverankerung stärkt die Position der BEST als kommunale Partnerin in der sozialen Arbeitsmarktintegration“, so Spari.
„Die BEST ist wirtschaftlich stabil und fachlich gut aufgestellt“, resümiert die Leiterin. Mit ihrem klaren Fokus auf Wirkung, Qualität und Teamkultur stellt die Beschäftigungsgesellschaft die Weichen für eine zukunftsfähige Sozialwirtschaft in der Region.


