Bud Power expandiert nach Osteuropa
Die Lebensmittelmarke „Bud Power“, gegründet von der Familie des italienischen Schauspielers Bud Spencer, strebt ein Wachstum in Osteuropa an. Das Unternehmen plant, seine Produkte nach einem erfolgreichen Start in Österreich auch in anderen osteuropäischen Ländern anzubieten.
Hinter der Marke stehen die Enkel des 2016 verstorbenen Bud Spencer, Alessandro und Carlo Pedersoli, die das Geschäft während des Corona-Lockdowns ins Leben riefen. Ihr bekanntestes Produkt sind die „Fagioli alla Bud Spencer“, Bohnen nach einem Rezept, das der Schauspieler für seine Filme verwenden ließ. Das Sortiment umfasst mittlerweile auch Proteinriegel und andere Lebensmittel. 2022 wurde „Bud Power“ offiziell gegründet und erzielte 2023 einen Umsatz von etwa 700.000 Euro, der 2024 auf 2,7 Millionen Euro steigen soll.
Das Unternehmen kontrolliert die Rezeptentwicklung sowie die Beschaffung der Zutaten. Die Produktionsstandards werden mit ausgewählten Herstellern gewährleistet. Für 2026 peilt Bud Power einen Umsatz von zwölf Millionen Euro an. Das Angebot soll auch in Polen und Tschechien eingeführt werden, nachdem sich die Marke bereits in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Ungarn etabliert hat.
Die Produkte sollen authentisch sein und werden vor der Markteinführung von der Großmutter der Firmengründer verkostet. Dieser Prozess stellt sicher, dass die Geschmackserlebnisse im Einklang mit den kulinarischen Vorlieben von Bud Spencer stehen.
Einordnung
Die Expansion von Bud Power in Osteuropa zeigt das Potenzial für Marken, die auf nostalgische Elemente setzen. In einem Markt, der sich weiterhin für die Filme des Schauspielers begeistert, könnte die Produkterweiterung auf neue Märkte bedeutende Einnahmen generieren und die Markenpräsenz stärken.


