BMD stärkt digitale Ausbildung für Schüler in Österreich
STEYR. Das Steyrer Softwareunternehmen BMD unterstützt Schüler auf ihrem Bildungsweg und reagiert damit auf den Fachkräftemangel in Österreich, bei dem aktuell etwa 155.000 Fachkräfte fehlen. Laut einer ibw-Studie sind 78 Prozent der Unternehmen von diesem Mangel betroffen, insbesondere im Bereich digitaler Kompetenzen.
BMD kooperiert seit mehreren Jahren mit höheren Schulen in Ober- und Niederösterreich, um die digitale Ausbildung zu fördern. „Eine praxisnahe Ausbildung ist entscheidend für den späteren Berufserfolg“, sagt Markus Knasmüller, Geschäftsführer der BMD Systemhaus GesmbH. Schüler erwerben nicht nur fachspezifisches Wissen, sondern lernen auch, eine Software professionell zu nutzen, die sie später im Job benötigen. Dies wird durch eine für Bildungseinrichtungen angepasste Version der BMD Business Software sowie durch eine Cloud-Lösung unterstützt, die flexibles Lernen ermöglicht.
Zusätzlich hat BMD in Zusammenarbeit mit dem Trauner Verlag eigene Schulbücher entwickelt, die Theorie und Praxis miteinander verknüpfen und Einblicke in die Unternehmenswelt bieten. Mit Raumpatenschaften gestaltet das Unternehmen Klassen- oder Projekträume in individuellem Design und unterstützt Schülerinnen und Schüler von der ersten Klasse bis zur Matura im Rahmen von Klassenpatenschaften.
Über den regulären Unterricht hinaus engagiert sich BMD für die Förderung junger Talente. Im „BMD Future Lab“ erhalten Jugendliche und Studierende die Möglichkeit, durch Praktika an realen Projekten zu arbeiten und praktische Erfahrungen zu sammeln. Das Engagement beim CoderDojo Steyr, wo Kinder und Jugendliche spielerisch Programmieren lernen, betont den Fokus auf die frühzeitige Förderung digitaler Kompetenzen. Mit diesen Initiativen zielt BMD darauf ab, nicht nur den eigenen Fachkräftebedarf zu decken, sondern auch zur Stärkung der regionalen Wirtschaft beizutragen.
Einordnung
Die Aktivitäten von BMD zur Stärkung der digitalen Ausbildung tragen dazu bei, die Kluft im Fachkräftemangel zu verringern und die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Wirtschaft zu erhöhen. Dies ist besonders relevant in Zeiten, in denen Unternehmen dringend auf digitale Fachkräfte angewiesen sind.


