Probstdorf legt modernes Ortszentrum auf: Eine Bürgerinitiative, politisches Engagement und der dringende Bedarf an zeitgemäßer Nahversorgung stehen im Fokus der Bemühungen zur Neubelebung des Dorfkerns und zur Sicherstellung regionaler Versorgung für die kommenden Jahre.
PROBSTDORF. Die Bürgerinitiative „Nahversorgung Probstdorf – gemeinsam gestalten“, ins Leben gerufen von Werner Seimann, hat erfolgreich zahlreiche Unterstützungsunterschriften gesammelt und das Thema in den Gemeinderat eingebracht. Hintergrund ist der langjährige Leerstand des alten Feuerwehrhauses und die drohende Schließung des bestehenden Nahversorgers. Die lokale Bevölkerung spricht sich deutlich für eine zukunftsfähige Lösung aus, um das Ortsleben und die Versorgung zu sichern.
Neubau mit Greißlerei & Kaffeehaus geplant
Die Initiative fordert den Bau eines neuen Versorgungszentrums an der Stelle des alten Feuerwehrhauses – ein barrierefreies Begegnungs- und Versorgungszentrum mit Greißlerei, Kaffeehaus und Räumen für Vereine. Das Projekt ist als Genossenschaft konzipiert, um die Wertschöpfung und Mitgestaltung vor Ort zu sichern. „Dieses Projekt ist von Bürgerinnen und Bürgern für Probstdorf gedacht“, betont Seimann.
Gemeinderat setzt Arbeitskreis ein
In der letzten Gemeinderatssitzung wurde ein erster formaler Schritt unternommen: Auf Grundlage eines Gegenantrags von Bürgermeisterin Monika Obereigner-Sivec (SPÖ) wurde ein eigener Arbeitskreis eingesetzt. Dieses Gremium hat die Aufgabe, offene Fragen zu klären und das Projekt weiterzuentwickeln, sodass ein beschlussfähiger Vorschlag vorgelegt werden kann. Seimann zeigt sich optimistisch:
„Mit dem Arbeitskreis ist ein wichtiger Schritt getan. Jetzt braucht es konstruktive Zusammenarbeit, damit Probstdorf ein lebendiges Ortszentrum und eine moderne Nahversorgung erhält.“
Darüber berichtet Welt Stimme.


