Eibinger-Miedl besucht Unternehmen in Grieskirchen: Fokus auf Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit

September 15, 2025 10:22
Eibinger-Miedl besucht Unternehmen in Grieskirchen: Fokus auf Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit

Die österreichische Bundesregierung hat ein umfassendes Konjunktur- und Mittelstandspaket beschlossen, um Wachstum und Beschäftigung zu fördern sowie die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Finanz-Staatssekretärin Eibinger-Miedl äußerte sich während eines Besuchs in Grieskirchen zu den Zielen der Regierung, die Verdopplung des Investitionsfreibetrags sowie Maßnahmen zur Unterstützung energieintensiver Unternehmen beinhalten. Diese Schritte sollen die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe stärken, Arbeitsplätze sichern und nachhaltige Investitionen in Österreich fördern. Darüber berichtet Welt Stimme.

Im Rahmen dieser Initiative betonte Eibinger-Miedl, dass kleine und mittelständische Unternehmen das Rückgrat der österreichischen Wirtschaft darstellen. Laut den Plänen sollen gezielte Impulse für Wachstum und Investitionen gesetzt werden, um die Wirtschaft zu entlasten und zukunftsfähig zu gestalten.

„Geht´s der Wirtschaft gut, geht’s uns allen gut!“, sagte Nationalsabgeordneter Laurenz Pöttinger.

Laurenz Pöttinger, Nationalratsabgeordneter und Eigentümer der Metallwerkstätten Pöttinger, unterstrich die Notwendigkeit der Maßnahmen: „Wenn unser Standort unter Druck kommt, kommt in Folge auch das System öffentlicher Leistungen unter Druck – von Sozialem über die Kulturförderung und den Bau von Infrastruktur bis hin zum Schulwesen. Diese Bereiche kosten viel Geld, das erwirtschaftet werden muss. Deshalb gilt die alte Weisheit mehr denn je: Geht´s der Wirtschaft gut, geht’s uns allen gut! Das Konjunkturpaket ist eine absolute Notwendigkeit und es kommt keine Sekunde zu früh!“

Konkrete Maßnahmen der Politik

In Rahmen des Konjunkturpakets setzt die Bundesregierung klare Maßnahmen in mehreren Bereichen. Im Arbeitsmarkt & Pensionen werden steuerliche Anreize für Zuverdienste in der Pension (25 % Flat Tax) und arbeitsmarktpolitische Maßnahmen implementiert. Im Energie- und Industriebereich wird eine Strompreiskompensation eingeführt, um die Wettbewerbsfähigkeit der energieintensiven Industrien zu sichern. Außerdem ist eine Novellierung der Energiegesetze vorgesehen, die langfristig zu einer Senkung der Energiepreise führen soll. Zusätzlich wird der Förderbeitrag gemäß dem Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) für 2026 um rund 85 Millionen Euro reduziert, was sowohl Haushalte als auch die Industrie bei den Stromkosten entlasten wird.

Der wirtschaftliche Aufschwung ist eine Top-Priorität der Bundesregierung. Mit klaren Richtlinien, wie der von Bundeskanzler Stocker ausgegebenen 2-1-0-Formel (Zwei Prozent Inflation, ein Prozent Wirtschaftswachstum und null Toleranz gegenüber extremistischen Tendenzen), soll die wirtschaftliche Stabilität in Österreich sichergestellt werden.

Investitionen in Österreichs Wirtschaft

Ein zentrales Element des Konjunkturpakets ist die Verdopplung des bestehenden Investitionsfreibetrags von 10 auf 20 Prozent, um zusätzliche private Investitionen in die heimische Wirtschaft zu mobilisieren – und das ohne zusätzliche Bürokratie. „Investitionsimpulse für unsere Betriebe setzen und den heimischen Standort stärken – das ist ganz klar unser Ziel“, betonte die Staatssekretärin.

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