Energie AG und Stadt Steyr schließen Rahmenvertrag für E-Ladestationen
Die Energie AG hat gemeinsam mit ihrer Tochtergesellschaft da emobil einen Rahmenvertrag mit der Stadt Steyr zur Errichtung und zum Betrieb von E-Ladestationen unterzeichnet. Der Vertrag beinhaltet die Installation und den Betrieb von bis zu 69 AC- und sechs DC-Ladepunkten. Bereits ab Ende 2026 werden an zwei Standorten in Steyr die ersten Projekte umgesetzt.
Die Grundlage für den Rahmenvertrag bildet der Klimaneutralitätsfahrplan der Stadt Steyr, der eine signifikante Förderung der Elektromobilität vorsieht. Bürgermeister Markus Vogl betont, dass eine „gute öffentliche Ladeinfrastruktur für E-Mobilität“ notwendig sei. Der Gemeinderat stimmte dem Rahmenvertrag zu.
Musterprojekte an zwei Standorten
E-Mobilität ist ein wesentlicher Bestandteil der LOOP-Strategie der Energie AG, die auf die Weiterentwicklung des öffentlichen Ladenetzes abzielt. Sonja Kaiser, Leiterin der Abteilung E-Mobility, hebt hervor, dass in Österreich seit Mitte August 2026 mehr als 300.000 rein elektrische Pkw registriert sind. Der Rahmenvertrag sei ein weiterer Schritt, um Elektromobilität zugänglich und alltagstauglich zu gestalten.
Bürgermeister Markus Vogl erklärt, dass Steyr aktiv in zukunftsfähige Systeme investiert, einschließlich des Ausbaus der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Zudem betreibt die Stadt bereits 13 Elektro-Busse im Linienbetrieb. Die Zusammenarbeit mit der Energie AG und da emobil wird positiv hervorgehoben.
Energie AG betreibt über 2.000 Ladepunkte
Die Energie AG betreibt mehr als 2.000 Ladepunkte, wovon über 950 öffentlich zugänglich sind. Mit den Ladekartenprodukten der Energie AG können österreichweit mehr als 26.500 Ladepunkte genutzt werden. Zusätzlich bietet der Konzern Ladelösungen für verschiedene Bereiche, einschließlich Hotellerie und Wohnbau, an.
Einordnung
Durch den Rahmenvertrag wird die E-Ladeinfrastruktur in Steyr signifikant ausgebaut, was die Elektromobilität in der Region fördert. Dies ist relevant für die Klimaziele der Stadt und verbessert die Voraussetzungen für umweltfreundliche Mobilität. Die Maßnahmen tragen zur Reduktion von CO2-Emissionen und zur Stärkung der öffentlichen Verkehrsmittel bei.


