Wiener Stadtwerke investieren über 10 Milliarden Euro in Klimaneutralität
Monika Unterholzner, die stellvertretende Generaldirektorin der Wiener Stadtwerke, erläutert in einem Interview die Pläne des Unternehmens zur Erreichung von Klimaneutralität bis 2040. Der Konzern wird in den kommenden Jahren mehr als 10 Milliarden Euro investieren.
Ein zentraler Bestandteil der Strategie ist der Ausbau der U-Bahn-Linien U2 und U5, um die jährliche Fahrgastzahl von 900 Millionen um bis zu 300 Millionen zu erhöhen. Zudem plant das Unternehmen, die Nutzung von Fahrrädern und E-Autos durch Angebote wie WienMobil zu fördern. Der Umbau der Mobilität ist Teil einer umfassenden Mobilitäts- und Energiewende.
Im Energiebereich wird die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge ausgebaut und erneuerbare Energiesysteme werden implementiert. Die Wiener Stadtwerke haben die Windkraftfirma ImWind erworben, um alternative Stromquellen zu schaffen. Ziel ist es, bis 2030 alle Haushalte in Wien mit Ökostrom zu versorgen.
Unterholzner betont, dass der ambitionierte Zeitrahmen für die Klimaneutralität realistisch sei, wobei die Stadtwerke notwendige Lösungen angesichts von Herausforderungen wie Hitzewellen anbieten müssen. Dies zeigt die Verantwortung, die das Unternehmen gegenüber den Bürgern sieht.
Einordnung
Die Bemühungen der Wiener Stadtwerke um Klimaneutralität bis 2040 unterstreichen die Herausforderungen urbaner Mobilität und Energieversorgung. Der massive finanzielle Einsatz zur Transformation städtischer Infrastruktur soll der Stadt helfen, sich nachhaltiger und lebenswerter zu entwickeln, was auch größere gesellschaftliche Auswirkungen haben könnte.


