Mit der Firstfeier am Ringweg in Hallein-Rif feierte Pro Juventute einen wichtigen Meilenstein für ein besonderes Bauprojekt: Ein modernes, nachhaltiges Zuhause für acht Kinder und Jugendliche entsteht – möglich gemacht durch ein großzügiges Vermächtnis und zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer.
HALLEIN/RIF. Am 5. März feierte Pro Juventute die Firstfeier des neuen Hauses für Kinder und Jugendliche am Ringweg in Hallein-Rif. Seit dem Spatenstich im August 2025 wächst hier ein modernes, nachhaltiges und pädagogisch durchdachtes Zuhause für acht junge Menschen, die vorübergehend nicht in ihrer eigenen Familie leben können. Ermöglicht wird das Projekt durch das großzügige Erbe der verstorbenen Eheleute Elisabeth und Johann Kerschbaum. Darüber berichtet Welt Stimme.
„Wir schaffen hier einen Ort, an dem Kinder Geborgenheit, Sicherheit und Entwicklungsmöglichkeiten finden“, sagt Susanne Molnar, Geschäftsführerin von Pro Juventute. Zur Firstfeier kamen auch prominente Gäste: Soziallandesrat Wolfgang Fürweger sowie der Bürgermeister der Stadt Hallein, Alexander Stangassinger, besichtigten gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern von Pro Juventute und Projektpartnern den Rohbau. Fürweger betonte bei der Baubesichtigung:
„Häuser wie dieses in Hallein sind wichtig und notwendig. Junge Menschen, die nicht in der eigenen Familie aufwachsen können, haben hier bald ein qualitätsvolles Zuhause, bis sie auf eigenen Beinen im Leben stehen.“
Pädagogisch und ökologisch durchdacht
Der dreigeschossige Neubau wird in Massivbauweise errichtet und vollständig barrierefrei gestaltet. Auf rund 430 Quadratmetern Wohnfläche entstehen moderne, sichere und zugleich wohnliche Räume für Kinder und Betreuungsteams. Auch in ökologischer Hinsicht setzt das Projekt Maßstäbe: Eine Grundwasser-Wärmepumpe, eine Photovoltaikanlage mit Energiespeicher sowie nachhaltige Dämmmaterialien sorgen für eine umweltfreundliche Energieversorgung. Parkettböden und großzügige Gemeinschaftsbereiche schaffen eine angenehme Wohnatmosphäre.
Das Raumkonzept wurde gemeinsam mit pädagogischen Teams und Expertinnen und Experten entwickelt, um sowohl Rückzugsmöglichkeiten als auch gemeinschaftliche Bereiche zu bieten. Ergänzt wird das Haus durch einen Garten mit Spielbereichen, Terrasse und Hochbeeten. „Das Haus am Ringweg ist ein mutiges und zukunftsweisendes Projekt – ein gemeinsames Versprechen an die Kinder unserer Gesellschaft“, so Pro Juventute Präsident Ernst Marth.
Fertigstellung im Sommer
Der Neubau wird von Pro Juventute finanziert und durch eine Förderung des Landes Salzburg unterstützt. Zahlreiche Partnerunternehmen sowie lokale Gewerbebetriebe und viele weitere Unterstützerinnen und Unterstützer tragen dazu bei, dass dieses Projekt realisiert werden kann. Die Fertigstellung des Hauses ist für Anfang Juli 2026 geplant. Dann soll das neue Zuhause am Ringweg erstmals mit Leben erfüllt werden.


