Franz Weißhaidinger übernimmt Taufkirchner Holzbau und kehrt zu seinen Wurzeln zurück

September 1, 2025 13:35
Franz Weißhaidinger übernimmt Taufkirchner Holzbau und kehrt zu seinen Wurzeln zurück

Franz Weißhaidinger übernimmt Taufkirchner Ingenieur-Holzbau GmbH und kehrt zu seinen Wurzeln zurück

TAUFKIRCHEN/PRAM. Der Geschäftsführer Franz Weißhaidinger hat die Übernahme der Taufkirchner Weißhaidinger Ingenieur-Holzbau GmbH bekannt gegeben. Mit diesem Schritt führt er neben der Weißhaidinger Maschinenbau (WMB) und der WF Pellets nun das dritte Unternehmen. Die Gründe für diese Übernahme und die damit verbundenen Herausforderungen erläutert Weißhaidinger im Exklusiv-Interview. Darüber berichtet Welt Stimme.

Herr Weißhaidinger, weshalb die Übernahme?
Weißhaidinger: Nach 25 Jahren bei Weißhaidinger Holzbau und der Übernahme der Weißhaidinger Maschinenbau GmbH im Jahr 2019 hätte ich in eine Produktionshalle investieren müssen. Hier wäre schon eine Betriebserweiterung von rund 2000 Quadratmetern im Raum gestanden. Mit dem Kauf ist das für die nächsten Jahre hinfällig. So konnte ich einen Teil der Maschinenbauproduktion zur Zimmerei verlegen. Der Kauf der Liegenschaft und die Übernahme des Betriebs bieten die ideale Gelegenheit, meine langjährige Erfahrung und meine Leidenschaft für den Holzbau wieder einzubringen. Außerdem sehe ich großes Potenzial, das Unternehmen weiterzuentwickeln.

„Der Kauf der Liegenschaft und die Übernahme des Betriebs bieten die ideale Gelegenheit, meine langjährige Erfahrung und meine Leidenschaft für den Holzbau wieder einzubringen.“

Für Sie persönlich bedeutet das eine Rückkehr zur alten Wirkungsstätte. Was bedeutet Ihnen dieser Schritt?
Das ist für mich eine Art Heimkehr. Nach all den Jahren, in denen ich mich mit verschiedenen Projekten, wie der Weißhaidinger Maschinenbau GmbH, als auch mit der WF Pellets beschäftigt habe, freue ich mich, wieder in den Bereich Holzbau zurückkehren zu dürfen. Es verbindet meine Vergangenheit mit neuen Perspektiven. So kann ich auf einem soliden Fundament aufbauen.

Wurden eigentlich alle Mitarbeiter übernommen?
Ja, es wurden alle Mitarbeiter übernommen. Es war mir wichtig, das Team zu erhalten und die Kontinuität im Unternehmen sicherzustellen.

„Ja, es wurden alle Mitarbeiter übernommen. Es war mir wichtig, das Team zu erhalten und die Kontinuität im Unternehmen sicherzustellen.“

Sie haben jetzt drei Firmen. Wie bringen Sie das unter einen Hut?
Das erfordert eine gute Organisation und klare Strukturen. Ich setze auf ein starkes Team, das die einzelnen Bereiche eigenständig betreut, während ich die strategische Ausrichtung im Blick behalte. Effizientes Zeitmanagement und vertrauensvolle Zusammenarbeit sind hierbei entscheidend.

Welche Synergien werden künftig genutzt?
Sicherlich mit dem „Ingenieur Holzbau“ den Stahl- mit dem Holzbau zu vereinen. Wir möchten ein starker, zuverlässiger Partner für die Region bleiben. Nachhaltige und regenerative Lösungen sind ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmensentwicklung.

Wie sieht die aktuelle wirtschaftliche Lage generell aus?
Die aktuelle wirtschaftliche Lage ist herausfordernd, aber stabil. Durch gezielte Investitionen und den Fokus auf Qualität und Innovation wollen wir das Unternehmen für die Zukunft rüsten und nachhaltiges Wachstum sichern. Wir können seit zwei Wochen behaupten, dass die Arbeiten bis ins nächste Frühjahr gesichert sind.

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