Drohne schützt Rehkitze vor Mäharbeiten
Termvise aus Gattendorf setzt eine mit Thermalkamera ausgestattete Drohne ein, um Rehkitze vor der Ernte zu schützen. Jährlich sterben in Österreich geschätzt bis zu 25.000 Rehkitze bei Mäharbeiten, da die Jungtiere in Gefahr regungslos liegen bleiben.
Das Unternehmen ist derzeit der einzige Anbieter im Nordburgenland für die Rehkitzsuche mit dieser Technologie. Geschäftsführer Mario Markl betont, dass der Service bewusst gegen einen geringen Unkostenbeitrag angeboten wird, um Rehkitze zu schützen und gleichzeitig Landwirten und Jägern Unterstützung zu bieten.
In diesem Jahr führte Termvise bereits einen Einsatz in Kittsee durch. Auf einer Fläche von rund 3,5 Hektar wurden in Zusammenarbeit mit dem Jäger Josef Roth systematische Kontrollen durchgeführt. Entdeckte Rehkitze werden von Jägern aus dem Gefahrenbereich gebracht.
Der Fokus von Termvise liegt auf professionellen Drohnendienstleistungen. Neben der Rehkitzsuche werden auch thermografische Überprüfungen von PV-Anlagen, Haustiersuchen, Vermessung von Wildschäden und die Erstellung digitaler Zwillinge in das Dienstleistungsportfolio aufgenommen.
Einordnung
Die Nutzung von Drohnen zur Rehkitzsuche stellt eine wesentliche Verbesserung im Tierschutz während der Mahd dar. Diese innovative Methode reduziert die Zahl der verletzten Jungtiere erheblich und unterstützt Landwirte sowie Jäger bei ihren Tätigkeiten.


