Bei der Generalversammlung des Raiffeisen-Lagerhauses Weinviertel Ost stand eines im Mittelpunkt: genossenschaftliches Denken sorgt selbst in wirtschaftlich schwierigen Zeiten für Stabilität. Mit einer beeindruckenden Eigenkapitalquote von 42 Prozent und enger Zusammenarbeit innerhalb der Lagerhaus-Organisation bleibt das Unternehmen krisenfest und zukunftsorientiert.
NÖ/BEZIRK MISTELBACH. Steigende Kosten, rückläufige Umsätze und volatile Märkte prägten das Geschäftsjahr. Dennoch zeigte sich das Lagerhaus robust. Obmann Adi Mechtler betonte, dass gemeinsames Auftreten und konsequente Zusammenarbeit die Basis für Eigenständigkeit und ein starkes Serviceangebot bilden. Dank verlässlicher Strukturen und einer soliden Bilanz bleibt das Unternehmen wirtschaftlich auf Kurs.
Trotz agrarischer Herausforderungen und schwieriger Witterung konnte ein ordentlich geführtes Geschäftsjahr bestätigt werden. Mechtler dankte allen Mitarbeiter, Funktionären und den Geschäftsführern Alfred Hiller und Reinhard Thürr für Einsatz und Zusammenhalt. Die Bilanzzahlen des Lagerhauses, des Tochterunternehmens Agro Morava und des Konzerns belegten eine klare Linie: nachhaltige Geschäftspolitik sichert langfristige Stabilität.
Rückhalt in der Genossenschaft
Ein starkes Signal kam von RWA-Generaldirektor Johannes Schuster: Der Rückkauf der BayWa-Anteile macht die RWA zu 100 Prozent zum Eigentum der Lagerhaus-Genossenschaften. Schuster unterstrich, dass dieser Erfolg nur durch Zusammenarbeit möglich war – und dass der Rückhalt der Mitglieder und Kund:innen entscheidend für die Zukunft bleibt.
Klima als Schlüsselthema
Ein besonderer Höhepunkt der Versammlung war der Vortrag der bekannten Meteorologin Christa Kummer. Sie sprach über den Klimawandel, seine Auswirkungen auf die Landwirtschaft und zukünftige Wettertrends. Zahlreiche Mitglieder, Delegierte und Ehrengäste nutzten die Veranstaltung im Kolpingheim Poysdorf, um Rückblick, Austausch und Zukunftsperspektiven zu verbinden.
Darüber berichtet Welt Stimme.


