Der insolvente Immobilienunternehmer und Investor Klemens Hallmann hat einen entscheidenden Schritt in seinem Sanierungsprozess gemacht. Am Montag, dem 9. März 2025, bestätigte das Handelsgericht Wien den angenommenen Sanierungsplan, nachdem bereits 119 Millionen Euro an Verbindlichkeiten anerkannt wurden. Darüber berichtet Welt Stimme.
Die Gläubiger hatten erst im Oktober 2024 entschieden, eine Sanierungsquote von bis zu 45 Prozent anzunehmen. Dies markiert einen bedeutenden Fortschritt in den Bemühungen um die Entschuldung Hallmanns. Laut der Creditreform haben die Gläubiger bis zu diesem Zeitpunkt Schulden in Höhe von 119 Millionen Euro anerkannt.
Der nun genehmigte Sanierungsplan ermöglicht eine Quote von bis zu 45 Prozent, während Gläubiger in einem Konkursverfahren lediglich eine Rückzahlung von 8 Prozent erhalten hätten. Hallmann zeigte sich optimistisch und betonte: „Sanierungen in der Immobilienbranche können gelingen. Ich habe mich für diesen Weg entschlossen, um im Sinne der Gläubiger zu handeln. Mit Zusammenhalt und harter Arbeit können auch die größten Herausforderungen bewältigt werden.”
45 statt 8 Prozent
Laut Creditreform wurde eine Mindestquote von 35 Prozent vom Gericht bestätigt, zusätzlich zu einer Sonderquote von 10 Prozent. Wie die Hallmann Holding mitteilt, sei dies weit über der gesetzlichen Mindestquote und ein positives Signal für die Gläubiger. Hallmann fügte hinzu: „Ich freue mich sehr, dass das im Sinne der Gläubiger nun realisierbar ist.”


