Hilfswerk Kärnten erneut als familienfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet
WIEN/KÄRNTEN. Das Hilfswerk Kärnten wurde zum fünften Mal mit dem Gütezeichen „berufundfamilie“ ausgezeichnet. Diese Urkunde wurde am 15. September in Wien überreicht. Zudem erhielt das Tochterunternehmen LSB-Netzwerk Jugend- und Sozialbetreuungsgesellschaft mbH erstmals diese Auszeichnung.
Das Hilfswerk Kärnten engagiert sich seit über zehn Jahren für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Durch die Zertifizierung konnte das Unternehmen seine familienfreundlichen Maßnahmen kontinuierlich weiterentwickeln und fest in der Organisation verankern. Die Auszeichnung reflektiert den langfristigen Einsatz für familienbewusste Rahmenbedingungen.
Elisabeth Scheucher-Pichler, Präsidentin des Hilfswerks, betonte: „Gerade in sozialen Berufen brauchen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Rahmenbedingungen, die Beruf, Familie und unterschiedliche Lebenssituationen bestmöglich miteinander vereinbar machen.“ Diese Auszeichnung sei eine Anerkennung für die engagierte Arbeit der Mitarbeitenden und Führungskräfte.
Die familienfreundliche Unternehmenskultur wird im Hilfswerk durch eine klare Führungskultur gestärkt, die in den Leitlinien verankert ist. Regelmäßige Schulungen und interner Austausch sind weitere Maßnahmen, um die Zusammenarbeit im Betrieblichen Gesundheitsmanagement zu fördern. In Zukunft sollen das betriebliche Vorschlagswesen und das Verständnis für Diversität verstärkt in den Fokus rücken.
Das Tochterunternehmen LSB-Netzwerk wird nun ebenfalls unter dem Gütezeichen „berufundfamilie“ die familienfreundliche Ausrichtung systematisch weiterentwickeln. Zu den Angeboten des Unternehmens zählen unter anderem Kinder- und Jugendhilfeprojekte wie Auxilior, b3-Netzwerk und Contraste.
Einordnung
Die Auszeichnung des Hilfswerks Kärnten stellt eine Bestätigung für die erfolgreiche Implementierung familienfreundlicher Strukturen dar. Dies ist relevant, da es nicht nur die Attraktivität als Arbeitgeber steigert, sondern auch die Mitarbeiterzufriedenheit erhöht. Langfristig wird erwartet, dass die Initiative positive Auswirkungen auf die Arbeitsatmosphäre und die Effizienz der Organisation hat.


