Hödlmayr International GmbH ordnet nach dem Abgang von CFO und Mitglied der Geschäftsführung, Robert Horvath, die Zuständigkeiten neu. Seine Aufgaben werden nach Unternehmensangaben innerhalb der bestehenden Führungsstruktur verteilt.
Horvath hat seine Tätigkeit per Ende September 2026 beendet. Eine Begründung nennt das Unternehmen nicht.
Die Führung von Hödlmayr International GmbH liegt weiterhin bei CEO Johannes Alexander Hödlmayr und COO Andreas Sundl, die diese Funktionen bereits bisher innehatten.
Nach Angaben des Unternehmens will Hödlmayr Verantwortung breiter verankern und die Zusammenarbeit zwischen Management, dem Corporate Leadership Team und den zuständigen Fachbereichen ausbauen. Die offenen Aufgaben sollen damit im bestehenden Organigramm aufgefangen werden.
Der Aufsichtsratsvorsitzende Johannes Hödlmayr dankte Robert Horvath. Er habe die Hödlmayr International Gruppe über viele Jahre hinweg maßgeblich mitgestaltet, hieß es. Wörtlich sagte er: „Robert Horvath hat die Hödlmayr International Gruppe über viele Jahre hinweg maßgeblich mitgestaltet. Für seine Loyalität, sein Engagement und die vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanken wir uns von Herzen. Er hat wichtige Spuren in unserem Unternehmen hinterlassen und einen wertvollen Beitrag zu unserer Entwicklung geleistet“.
Hödlmayr beschreibt sich als einer der führenden Anbieter für Fahrzeug- und Automobillogistik in Europa. Laut Unternehmen erzielte die Gruppe 2025 einen Umsatz von rund 445 Millionen Euro, war in 16 Ländern tätig und beschäftigte rund 1.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Für die weitere Entwicklung nennt das Unternehmen engere bereichsübergreifende Zusammenarbeit als Schwerpunkt. Im Fokus stehen demnach Digitalisierung, nachhaltige Mobilitätslösungen, der weitere Ausbau des Bahn-Geschäfts und die Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit.
Die Gruppe deckt nach eigenen Angaben die gesamte Wertschöpfungskette von Transport und Vorbereitung bis zur Distribution ab.


