Innsbrucker Sushi-Restaurant eröffnet Insolvenzverfahren – Zukunft des Betriebs ungewiss

März 11, 2026 17:07
Innsbrucker Sushi-Restaurant eröffnet Insolvenzverfahren – Zukunft des Betriebs ungewiss

Insolvenzeröffnung bei Ghamal Gastro GmbH betrifft zehn Mitarbeiter

Das Sushi-Lokal am Burggraben 17 in Innsbruck ist erneut von einem Insolvenzeröffnungsantrag betroffen. Zehn Mitarbeiter sind von der Insolvenz des Gastronomieunternehmens betroffen, das bereits 2017 einmal in der Insolvenz war. Das Landesgericht Innsbruck hat nun festgestellt, dass die Insolvenzvoraussetzungen vorliegen. Über eine mögliche Fortführung des Gastronomiebetriebs soll zeitnah entschieden werden. Darüber berichtet Welt Stimme.

Die Ghamal Gastro GmbH wurde im Jahr 2014 gegründet und schloss im Zuge der vorhergehenden Insolvenz einen Sanierungsplan mit den Gläubigern ab, der erfolgreich erfüllt wurde. Nun wurde jedoch von einem Gläubiger ein neuer Antrag auf Insolvenzeröffnung bei Gericht eingereicht. Der KSV1870 gab an, dass die genauen Gründe für die aktuelle Insolvenz noch nicht geprüft sind, diese werden aber in Zusammenarbeit mit der Insolvenzverwaltung ermittelt.

Die Insolvenzverwaltung wird zeitnah entscheiden müssen, ob eine Fortführung des Betriebes möglich ist. Eine solche Fortführung kann nur erfolgen, wenn dies für die Gläubiger nicht nachteilig ist. Entscheidend sind dabei die Planungsunterlagen, die von der Insolvenzschuldnerin schnellstmöglich vorzulegen sind. Besonders im Fokus stehen die Entwicklung der Liquidität, der Erlöse sowie der Kosten in den kommenden Wochen.

Rechtsanwalt Fabian Höss aus Innsbruck wurde zum Insolvenzverwalter bestellt. Die erste Prüfungstagsatzung ist auf den 29.04.2026 angesetzt.

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