Lehre im Bezirk Horn bleibt auch im KI-Zeitalter gefragt
BEZIRK HORN. AK-Bezirkschef Andreas Riedl betrachtet die Lehre im Bezirk Horn als zentrale Eintrittskarte in die Arbeitswelt. Besonders die Bereiche Handwerk und Dienstleistungen seien trotz der zunehmenden Automatisierung und Künstlichen Intelligenz weiterhin gefragt.
Riedl betont, dass die Ausbildung in diesen Sektoren für die berufliche Zukunft entscheidend ist. Er hebt hervor, dass insbesondere engagierte und technisch versierte junge Menschen benötigt werden, da viele Tätigkeiten nicht durch Maschinen ersetzt werden können.
Um den Jugendlichen eine Orientierung bei der Berufswahl zu geben, fordert Riedl umfassende Informationsangebote. Hierzu zählen Schnuppertage und Betriebsbesuche, die Einblicke in verschiedene Berufe bieten. Lob erhält er für die engagierte Unterstützung der Schulen und Pädagogen im Bezirk Horn sowie die Zusammenarbeit mit Unternehmen und Institutionen.
Auch die Lehrbetriebe müssen entsprechende Rahmenbedingungen schaffen, um die Lehre attraktiv zu halten. Riedl weist darauf hin, dass Österreich bereits über solide Grundlagen und Förderungen für die berufliche Ausbildung verfügt. Die Lehre biete zudem innovative Modelle, wie die Kombination von Lehre mit Matura, die neue Karrierewege eröffnen.
Einordnung
Die Herausforderungen der digitalen Transformation erfordern eine Anpassung der Ausbildungswege. Die Bedeutung der Lehre wird nicht nur durch die Qualität der Ausbildung, sondern auch durch die Attraktivität der Berufe in den kommenden Jahren maßgeblich beeinflusst.


