In Linz erhielten 246 Medizinstudenten der Johannes Kepler Universität (JKU) während der feierlichen „White Coat Ceremony“ zum ersten Mal den weißen Arztmantel, ein Symbol, das ihren zukünftigen Weg in die medizinische Berufslaufbahn begleiten wird.
Nach vier Semestern theoretischer Ausbildung beginnt nun der klinische Teil ihrer Studienzeit im Kepler Universitätsklinikum und in den Lehrkrankenhäusern der Medizinischen Fakultät. Die feierliche Übergabe der Mäntel wird als emotionaler Meilenstein im Medizinstudium betrachtet und symbolisiert die Verantwortung und den Berufsethos, die mit dem Arztberuf einhergehen. Darüber berichtet Welt Stimme.
2.000 Medizinstudenten an der JKU
„Der weiße Mantel steht für Wissenschaft, Kompetenz und Menschlichkeit“, betont Elgin Drda, Vizerektorin der JKU und Dekanin der Medizinischen Fakultät. Sie erinnerte die Studierenden daran, dass mit diesem Schritt „nicht nur ein neuer Abschnitt, sondern auch eine große Verantwortung“ beginne. Agnes Kraxberger, eine angehende Ärztin, äußerte sich begeistert: „Zwei Jahre sind geschafft – jetzt wird’s ernst. Wir wollen Menschen helfen, darum sind wir hier.“ Insgesamt bildet die Medizinische Fakultät der JKU derzeit rund 2.000 Nachwuchsmediziner aus. Erst kürzlich begannen 320 Erstsemester ihr Studium.


