Neues Führungsteam der Kremser Bank: Christian Hager und Peter Zoth übernehmen die Leitung
KREMS. Seit dem 1. September stehen Christian Hager und Peter Zoth an der Spitze der Kremser Bank. Hager ist seit 2008 Vorstand und wird von Zoth, einem langjährigen Mitarbeiter, unterstützt, um die Bank erfolgreich in die Zukunft zu führen. Darüber berichtet Welt Stimme.
Hager: “Bei Banken sind gesetzlich zwei Vorstände vorgesehen. Ich vergleiche das gerne mit einem Innen- und einem Außenminister: Peter Zoth verantwortet die Marktfolge, Organisation und das Risikomanagement, ich kümmere mich um den Kundenbereich und Vertrieb.“
Zoth: “Ich bin seit 28 Jahren in der Kremser Bank und kenne das Haus in- und auswendig. Wir haben schon früh gemeinsam im Vertrieb gearbeitet. Die Entscheidung, die Position intern zu besetzen, wurde sehr positiv aufgenommen. Die Eingewöhnungsphase war entsprechend kurz.”
Zoth: “Wir sind eine regional stark verankerte Bank. Unsere Standorte sind bewusst gewählt, um nah bei den Menschen zu sein.”
Hager: “Im Rahmen unseres Gemeinwohlauftrages engagiert sich die Privatstiftung Sparkasse Krems, die Eigentümerin der Kremser Bank ist, besonders für die Förderung und Entwicklung der Region. Ein Beispiel ist der jährliche Förderpreis der Stiftung. So geben wir etwas an die Bevölkerung zurück.”
Hager: “Das Thema Sparen verändert sich. Wir wollen es in die aktuelle Zeit holen und betonen langfristige Vorsorge. Inflation und Realzins sind dabei zentrale Themen.”
Zoth: “Wenn man die Geschichte des Weltspartags betrachtet, stammt er aus den 1920er-Jahren – einer Zeit der Hyperinflation. Heute ist Sparen vor allem Liquiditätsvorsorge; für die finanzielle Zukunftssicherung braucht es ergänzende Lösungen.”
Hager: “Wir begleiten junge Menschen von klein auf – vom ersten Taschengeld bis zum Berufseinstieg. Dabei arbeiten wir auch eng mit Schulen zusammen, um wirtschaftliche Zusammenhänge verständlich zu machen.”
Hager: “Frauen sind häufiger in Teilzeit beschäftigt, was sich auf das Lebenseinkommen und die Pension auswirkt. Wir machen keine speziellen Frauenportfolios, sondern setzen auf individuelle Lösungen und Aufklärung. Auch Themen wie das Pensionssplitting sprechen wir aktiv an – es geht weniger um Produktverkauf, sondern um Bewusstseinsbildung.”
Zoth: “Unser Ziel bleibt, die Kremser Bank erfolgreich in die Zukunft zu führen – solide, regional und kundennah.”
Hager: “Genau. Wir denken langfristig und handeln mit Verantwortung – für unsere Kundinnen, Kunden und für die Region.”


