Beruflicher Neustart im OP-Saal
Manuel Streitberger, ein gelernter Bäcker aus dem Innviertel, beginnt seine Ausbildung zum Operationstechnischen Assistenten (OTA) am TAU-KOLLEG in Braunau.
Nach der Schließung des Familienbetriebs arbeitete Streitberger in verschiedenen Unternehmen, suchte jedoch nach einer erfüllenden Tätigkeit. Der Anstoß zu seinem Berufswechsel kam durch eine Freundin, die ihm von der OTA-Ausbildung erzählte. „Ich habe gemerkt, dass dieser Beruf genau zu mir passen könnte“, erklärt Streitberger.
Aktuell sammelt der Quereinsteiger praktische Erfahrungen im Operationsbereich des Krankenhauses der Barmherzigen Schwestern Ried, einem Kooperationspartner des TAU-KOLLEGS. Seine Fähigkeiten in Genauigkeit, Sauberkeit und Kommunikation sind im OP von großer Bedeutung. Besonders gefällt ihm die Verbindung von Medizin und Technik sowie die Teamarbeit im Operationssaal. „Im Operationssaal muss jeder Handgriff sitzen. Gute Kommunikation und gegenseitiges Vertrauen sind entscheidend für die Sicherheit der Patienten“, betont er.
Streitberger ermutigt andere, die über einen beruflichen Wechsel nachdenken: „Wenn man eine Chance bekommt und bereit ist, einen neuen Weg einzuschlagen, sollte man sie nutzen. Es ist nie zu spät für einen Neuanfang.“
Einordnung
Streitberger zeigt, dass ein beruflicher Wechsel auch in einem späteren Lebensabschnitt möglich ist. Sein Beispiel verdeutlicht die Relevanz von Weiterbildung und Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt. Diese Entwicklung könnte andere dazu anregen, ebenfalls neue berufliche Wege zu beschreiten.


